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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 369 -
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Seite - 369 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25

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Mvan 369 und Oberofsiciere und diitthalbhundert Mann gefangen, und erbeutete überdieß 20 Geschütze. 30 MunitionSlarren und 40 Pferde. Auch im weiteren Verlaufe dieses wie des folgenden FeldzugeS that sich R. zu mehreren Malen aus das rühmlichste hervor, namentlich bei Poz> zolo, cim 20. October, wo er an der Spitze von 6 Schwadronen seines Regi» ments mehrere siegreiche Attaquen auS» führte; am 6. April 1800, wo er Gaui einschloß und den Ort Carosio nahm, und am 9. desselben Monats, wo er bei dem Sturme auf die Bocchetta sich be> sonders auszeichnete. In der Schlacht von Marengo vertrieb R. mit seinen HuSzaren die bei Casina bianca auf- gestellten feindlichen Schwadronen und nahm ein ganzes Bataillon Franzosen gefangen, aber Desaii' Ankunft auf dem Schlachtfelde entschied den schon zu unserem Vortheile sich neigenden Kampf zu Gunsten Bon aparte'S. Im No> vember d. I . wurde er zum General» Major befördert und für seine Waffen» that im Jahre 1739 in der 66. Pro- motion deS Maria Theresien>OrdenS, welche nach dem Abschlüsse des Luneviller Friedens, am 18. August 1801. und zwar seit der Stiftung dieses Ordens im Jahre 1787 zum ersten Male öffentlich begangen wurde, das Ritterkreuz des OidenS. Freiherr von Röuay starb als General-Major im Alter von erst 33Iah» ren, nachdem er 38 Jahre in der kaise» lichen Armee ruhmvoll gedient hatte. Cc war mit einer Gräsin Sedlnihky uer> malt, nuS welcher Vhe jedoch nur zwei Töchter entsprossen sein sollen. Hirtenfeld (I.). Der Militär>Maria There» sien'Orden und seine Mitglieder (Wien 1867, Staatsdruckerei. kl. 4°.) S. 6l2 u, l743. I. Zur Veiiealogie der Freiherren und Herren uou Nivmi. Die Nsoay. öfter auch Reua geschrieben, sind ein altes, jetzt im Thuroczer v.Wurzbach, biogr. Lerikon. XXV. l^ Gedr. Comitate ansässiges ungarisches Adelsgeschlccht, das vor Jahrhunderten in Syrmien geblüht und nicht weniger denn zwölf Generationen vor der unglücklichen Schlacht bei Mob6cs zählte, wo soviel ungarische Adelsgeschlech» ter ihren Untergang gefunden. Die unga> rischen Genealogen führen dieses Geschlecht bis zu Anbeginn des dreizehnten Jahr» Hunderts zurück, einen Jacob Grafen von Rsua als Stammvater bezeichnend. Später theilte sich die Familie in mehrere Aeste und Zweige, deren jener von Szklabina und Blatnicza neben dem Titel der Freihei» ren von R6vay auch jenen eines Grafen von Thurocz führt. Ueberdieß waren viele Sproßen des Geschlechtes Obergespäne des Thuroczer, einige auch des Csongrader Conii' tates. Die Freiherrnwürd e erhielten in> Jahre lääL vier Vrüder zugleich, nämlich des Thuroczer Obergespans Franz (gest. <ö»3) vier Söhne: Michael, 2orenz, Franz und .Johann, von denen jedoch nur die Nach» kommenschaft deS Freiherrn Franz noch in der Gegenwart fortblüht. Dessen Cntcl Franz (HI.) hatte eine Tochter und sechs Söhne, Von diesen hatten vier, nämlich Stephan, Nikolaus, Daniel und Gme? rich, Nachkommenschafti jene von Nilo» lauS und Emerich erlosch in ihren Kindern; hingegen blüht die uon Stephan und Da. niel noch heute fort, und heißen auch diese beide Linien nach ihren Gründern die Ste> pha Nische und die Danielische. Die Stammreihe dieser beiden freiherrlichen Linien ist aus der angeschlossenen genealogischen Tafel ersichtlich. Von der freiherrlich Danio lischen Nachkommenschaft erhielt Daniel 's Enkel Peter im Jahre l?23 den Grafen« stand, aber dieser gräfliche, Zweig erlosch im Mannsstamme schon im Jahre lzoo mit Peter's Enkel, gleichfall« «Peter Grafen R6uay, dessen ältere Tochter den Freiherrn Kadislaus Nsuay von der Stephanischcn Linie heirathete. Außerdem blühen noch meh» rere Linien der R<5vciy, welche nicht dcn Freiherrnstand, sondern nur den einfachen Adel besitzen, deren gemeinschaftlicher Stamm» uater Stephan von R6uay (gest. t!»28) ist, der Bruder des vorerwähnten Thuroczer Obergespans Franz. Eine dieser Linien stammte von Kaspar, einem Enkel Ste» phan'ö, zwei andere von zwei Urenkeln Stephan's, nämlich uon Ulerander (geb. lL3L) und uon Sigmund (geb. <a48), Die Nönay, die einen großen Güterbesitz auf» 20. Februar <372.) 24
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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