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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Rasner-Rhederer, Band 25
Seite - 393 -
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Neviyky 393 Neviyky logie vortrug. I n dieser Thätigkeit unterbrach ihn die Aufhebung des Ordens. Cr hat fol genbe Schrift in lateinischer Sprache heraus gegeben: „ssi-ma 6« 8. I^ulltla s. ,7. tun- älltoro« ss^rnllviao 1788). Stoeger in seinem Werke: „8oriz>wi-08 ?rav1n<:iae Ltrwoas Loeistati» /7e«u," schreibt ihm noch die beiden folgenden Werke zu.- „Introäuotio 8».) z — ^^lomori» I/euxoläi I I . llz>u,ä IInn- Laro«" (?e!.t!u! 1802, 8».), deren Autor je doch Joseph Reviczsy s.s, d. Folgenden^ ist. — 2, Joseph Neuiczly de Reuisnye (geb. zu Derecste im Viharei Comitate am 30. December 1?«0, gest, zu Izsäk im Pesther Coniitate am 3l, Juli 1815). Nach Fejsr hätte er der Gesellschaft Jesu angehört, nach deren Aushebung er in den weltlichen Stand zurückgelehrt war. Er wirkte im Lehramts »nd zwar als Professor der Polizei», Came- ral> und Finanzwissenschaften an der tön. ungarischen Universität zu Pesth, wurde dann königlicher Rath und wirtlicher Beisitzer der königlichen Tafel und führte auf ungarischen Landtagen das 8andtags>Iournal in unga rischer und lateinischer Sprache. Im Drucke sind von ihm folgende Werte erschienen: „lüti-oäuoUo »ä VoUtie» Nsgui llungki-i»«" (Luäa« 1730, 8°.); — „Msmoria I^so- poläl I I . apuä Umgarn«" (püütiul 1802, I/aucloror, 8".). Joseph Reoiczty war mit Anna Laczkouich vermalt, aus wel> cher Ehe eine Tochter und zwei Söhne, deren Einer der berühmte ungarische Hofkanzler und Freund des Kaisers Franz I. war, Adani, nachmaliger Graf Reu iczly s.S. 28»), stam< 183ü, 4».) z>. 159. — Erneuerte uater» lnndische Blät ter für den österreichischen Kaiserstaat (Wien. 4°.) Jahrg. I8l5, S. ö«.^ — 3, Sever von Reuiczty (geb. l84«, gefallen im Duell in der Nähe von Pesth am 24. September <864). Einziger Sohn des Ladielaus Reviczty aus dessen Lhe mit Karol ine Stach<5. Seuer R. war an» fangs Lehrer in einer Ünterrichtsanstalt, trat oann mit gutgeschriebenen kritischen Artikeln im „Nölß^lutär" nuf, wendete aber später dem nationalökonomischen Fache sich zu, in wel> cher Richtung er Artikel für den „?e«U Aaxl6" schrieb. Eben traf er Anstalten, nom 1. Octo« uer 18L4 an ein großes nationalötonomisches Blatt lintet dem Titel.- „^u^as^ ^räelcs)c", d. i. Materielle Interessen, herauszugeben, als er in einen Ehrenhandel verwickelt wurde, dem er leider zum Opfer fiel Sein Gegner war ein junger Gutsbesitzer aus dem Sza> bolcser Comitate, vormals k. k. Officier, Namens Elek. Die Ursache des Streites eine geringfügige, schleppte sich seit dem Jahre 1860 herum und wurde durch Zwischenträge. reien allmälig so auf die Spitze getrieben, bis die Sache diesen tödtlichen Ausgang nahm. Im I . <8ü3 gab N. in Gemeinschaft mit Karl Zi' lahy ein Album der niederungarifchen mit dem Vildnisse Deäk's bei Pfeifer in Pesth heraus. l I remd en-Blatt . Von G. Heine (Wien, 4°.) 1864, Nr. 266, 268, 269, 271, enthält eine vollständige Darstellung des Duells. — Neue freie Presse 1854, Reichöspiegel (Pesth, gr. 4°.) 18L4, Nr. 26, — Porträt. In der oben bezeichneten Nummer deS «H2 oi82äx tllkie" seine Lithographie uon Marasto ni.? III. Wappen. In Roth ein auf grünem Drei. Hügel gegen die Rechte auf einem schwarz gezäumten, roth gesattelten weißen Pferde galoppirender geharnischer Ritter mit offenem Visir und rothem Helmbusch, welcher in der Rechten ein Schwert streitfertig hält und oben rechts von einem die Sichel auswärts kehrenden silbernen Halbmond, linls uon einem sechseckigen goldenen Stern begleitet ist. Auf dem Schilde ruht die Grafenlrone, auf welchem ein gekrönter Helm sich erhebt. Die Krone des HelmS trägt drei Rosen mit blättrigen Stiele», von denen die mittlere die beiden anderen überragt. Schi ldhal ter : Zwei auswärtssehende goldene Löwen, Reviczkl), Anton von (gelehrter I e» suit, geb. zu Ujhs ly im Semliner Comitate 12. Jänner 4723, gest. zu Ofen im December 178l). Ein Sohn deS Johann Franz von R. aus dessen Ehe mit Anna Mar ia vonBartho» dei'szky. Trat im Alter uon 13 Jahren in den Orden der Gesellschaft Jesu, in welchem er die philosophische und theo» ogische Doctorwürde erlangte, und dann durch vier Jahre zu Tyrnau sämmtliche Abtheilungen der Philosophie und durck ein Jahr Welt- und Kirchengeschichte
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Rasner-Rhederer, Band 25
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Rasner-Rhederer
Band
25
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1868
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
446
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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