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t. 183l) von
Sadler's Bruder Michael; — „vk
1-101" (?6Lt. 1837) von Ioh. G r 6 s z; —
tiae sto.« (kest. 4837) von Johann
Czompo; — „1)6 Vg.i6lian.i8 NunKH-
riäo, OroatiHo ew." (I'sLt. 1837) von
Karl Feueregg er; — „Di
sistenL I^itsraturam Doctrinao äs
FI8 ven6QHti8, LULpeotiL ot
ew." (?63t. 1338) von Anton Paul
I l lnkovcsich ' , — „1)6 Oonikoris
Üun^rl2.6" (?6Lt. 1839) von Ruprecht
Ignaz MeszäroS und „I^oopoä^-
Q62.c.> ^lunFari^e" (Luäa. 1839) von
Stephan Michael Hoffer, nach den im
Pescher National-Museum aufbewahrten
handschriftlichen reichlichen Aufzeichnun-
gen Sud le rs über die genannten
Pflanzen ausgearbeitet. Sadler versah
auch seit 1334 die Stelle deS DirectorS
des botanischen Gartens in Pesth und
im Jahre 1826 jene eines Decans der
medicinischen Facultät an der Wiener
Hochschule. Seine Wirksamkeit auf bota-
nischem Gebiete wurden vielfach gewür-
digt, denn die mineralogische Gesellschaft
von Jena. die botanischen von Bafel,
Regensburg, Moskau, die medicinisch»
botanische in London, die naturforschende
in Leipzig und die
äino 02.63are
haben S., letztere mit dem Beinamen
Kitaibel, unter ihre Mitglieder auf«
genommen.
Oesterreichische National
die uon Gräffer und Czikann (Wien
l833. 8".) Bo, IV, S. 439. — I'^ad d lcari
ismsr^telc tni'»,, d. i. Neues ungarisches
Conuersations<LexikllN (Pesth l862. Hectenast,
8",) Bd. IV, S. l58. — '^6/e> ^Seo^lu^, (Vuäas i835, 4».) p. 159. —
Noch ist eines Zeichners und Kupferstechers
.Karl Sadler zu gedenken, der zu Anfang
der Vierziger«Iahre in den Iahres'Ausstellun.
gen in der Akademie der bildenden Künste in
Wien. und zwar im Jahre 1838 ein „Por»
trat" nach Nembrandt in Kreidezeichnung
und im Jahre M s ein Kupferstichdlatt.-
„Der Bettler.", nach Franz Ey b l. ausgestellt
hat. ^Kataloge der Iahres-Ausstellungen
in der k, k. Akademie der bildenden Künste
bei St. Anna in Wien (8°.) 1838, S. 3,
Nr. 42; 1849, S. 5. Nr. 46.)
8af lM sprich: Schafarzik), Adalbert
(Professor der Chemie und Fach-
schriftsteller, geb. zu Neusatz in
Ungarn 26. October 1829). Der älteste
Sohn des berühmten Sprachforschers
und Literators Paul IosLph S. j^ s. d.
S. 33^4 Den ersten Unterricht erhielt er
im Elternhause, später besuchte er das
akademische Gymnasium in Prag, wäh-
rend er unter der unmittelbaren Anlei«
tung seines VaterS philologische Studien
trieb. Dann lag er in den Jahren 4843
bis 4847 den philosophischen Studien
ob. wendete sich aber vorzugsweise
naturwissenschaftlichen Disciplinen zu,
welchen damals die Arbeiten Presl'S
j^Bd. XXI I l , S. 270) unter den junge«
ren Leuten manchen Anhanger warben.
So arbeitete er in den Jahren 1847
bis 1830 im Laboratorium Redten»
bache r's, besuchte die Vortrage Zippe'S
und jene der Professoren Curt iuS und
öelakovsky, bis er sich endlich der
Chemie, als der eigentlichen Berufswis»
senschaft. zuwendete. Indem er nun ein
Jahr bei seinem Freunde Bernhard Q.ua«
drat M . XX'IV, S. 13!), der an der
Brünner technischen Lehranstalt technische
Chemie vortrug, sich praktisch fortbildete,
erhielt er nun das Lehramt der Chemie
an der oechischen Realschule in Prag, in
welcher Eigenschaft er von 1831 bis
1836 diente. Im Sommer letztgenannten
v. Wurzbach, biogr. Lexikon. XXVII I . ^Gedr. 22. Juli ll>74.)
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Saal-Sawiczewski, Band 28
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Saal-Sawiczewski
- Band
- 28
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1874
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 414
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon