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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 237 -
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Seite - 237 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31

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Schor 237 Schor hätte, immer noch daran gebesser Alg Architekt bewährte er einen große und edlen Geschmack als Künstler, de sich ein gründliches Studium der alte Muster der Baukunst angeeignet hatte Auch in der militärischen Architectur le stete er Vorzügliches, und wie tüchti gebildet er darin wnr, beweist ein vo' seinen Schülern nach seinen Entwürfen und unter seiner unmittelbaren Leitun aus Ziegeln und Thonerde ausgeführtes Fortificalionsmodell, das sich lange Zei in der kaiserlichen Reitschule auf den Prager Schlosse befand und uielleich noch dort befindet. Die Generalität und Jeder, der sich ans dergleichen verstand zollte dem Werke Anerkennung, und der Churfürst Xaver uon Sachsen, als er dasselbe besehen, zeichnete S. mit einer goldenen Medaille aus. Auf architektoni schem Gebiete war S. auch schriftstellerisch thätig. Es sind von ihm' ein Werk über bürgerliche Baukunst, für seine Zeit eine ausgezeichnete Arbeit, eine Abhandlung über Feldschanzen, ein Gespräch über das Pulver und eine größere, auf seine Unter suchung deö MoldaufiuffeS begründete Arbeit: über die Räumung der Flüsse, u. m< a. vorhanden. Groß ist die Zahl seiner Schüler, unter denen viele dem Namen ihres Meisters Ehre machen,' unter jenen, die die militärische Laufbahn ergriffen haben, seien beispielsweise ge> nannt die Brüder Kar l und Wenzel Freiherr« von Cal lot M . I I , S.24t), General Schröder, Pawlowsky, nach dessen Plänen und unter dessen Lei» tung die Festung Königgrätz erbaut würde, und der preußische General Re- bentisch. Unter den dem Eiuilstande angehörenden seien genannt: Karl Io> seph von Bienenberg j^ s. d. Bd. I, S. 363^, Herget, der iym im Lehr- amte folgte, Johann und Joseph Sech. ter, Blludireetor Eber t , Joachim Miöl iw eczek, ein Bruder des berühm. ten Tonkünstlers, Michael Iahn und noch viele Andere, und mehrere Ordens- geistliche, deren Arbeiten weniger der Oeffentlichkeit bekannt geworden. S. er- reichte das hohe Alter von 81 Jahren. Er war zweimal verheiralhet. Seine erste Gattin war eine verwitwete Cal> lot, deren Gemal von dem berühmten Maler Jacob Cal lot abstammte und in ihrer ersten Ehe zwei Söhne, die oben erwähnten Kar l und WenzelCallot, hatte. Aus seiner zweiten Ehe entstamm» ten zwei Söhne, der ältere, Johann, starb als Hauptmann eines croatischen Regiments vor dem Vater, der zweite diente in der kaiserlichen Artillerie. Nä» heres über die Familie Schor bringen die Quellen. Tirolischeö Küustler<Lerikon u, s. w, (Innsbruck 1830. Felic. Rauch, 8».) S. 229 Duit mehreren Unrichtigkeiten^. — Dia» bacz (Gottfried Johann), Allgemeines htsto» risches Künstler'Le.rikon für Böhmen und zum Theil« auch für Mähren und Schlesien (Prag 1818, i«.) Bd. I I I , Sp. 24. — Fü ßli. All- gememeö Künstler-Lexikon, S. 398 u. 28s. — Die Künstler all« Zeiten und Völker. Be. gönnen nun Prof. Fr, Müller, fortges. uon vr. Karl Klunzingei (Stuttgart I86N, Et» ner u. Seubcrt. gr. 8».) Bd. I I I , S. 483. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Ki'mstl°r.2«ikon (München «41, E. A. Fleisch, mann, 8»,) Bd XV, S. 5Uä ^auch mit nieh» rmn Unrichtigkeiten, die dem „Tirolischen Künstl«'Lcxiko»" entnommen sind^, — Ieli> nek (Carl Dr.), Das ständisch-polytechnische Institut zu Prag (Prag 18W, 8») S. t83. — Meyer (I.), Das große Conuersations< Lexikon für die gebildete« Stände (Hildburg« hausen, Bibliographisches Institut, gr. 8°.) ZweiteÄbthlg. Bd. VII, S, «238», 1239. — Oesterreichische National» Encyklo» pädie von Gräffer und Czitann (Wien 1826, 8».) Bd. IV, S, 588. — Porträt. Un> teischristi s^. I'siainancl 8okar. Zwischen dem Tauf- und Familiennamen ist das Wappen der Schor eingestellt. .7. Hui«» ^akn xin- xit, ValLior 5°. I'lu.gn.o (8»,) <Mch in den
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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