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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schnabel-Schrötter, Band 31
Seite - 250 -
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Schott 280 Schott ricktigere Anschauung des kenntnißreichen Gelehrten trübte, der er trotz Allem war und blieb, dürfte kaum in Abrede zu stellen sein, verschlägt aber auch gar nichts bei der Beurtheilung des Ge> sammtwerthes seiner Schriften". S.'s Thätigkeit als Gärtner und Gelehrter fand verdiente Anerkennung von verschie» denen Seiten. Die kais. Akademie der Wissenschaften ernannte ihn bereits 1848 zu ihrem correspondirenden Mitgliede, ebenso 1887 die Zeopoldinisch'Karoli- nifche Akademie der Naturforscher mit dem Beinamen Vs ioso ; andere Di> plome schickten ihm noch verschiedene gelehrte Vereine des In» und Auslandes und die Universität Jena 1883 das Ghiendiplom eines Doctors der Philo» fophie zu; nach dem „Fiemden-Blatte" (1865, Nr. 67) Hütte er ein Gleiches von Seite der Wiener Hochschule besessen. Von Sr. Majestät wurde er im Jahre 1836 mit dem Ritterkreuze des Franz Ioseph-Ordens und im Jahre 1889 mit der großen goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft, uon Kaiser Max in Mexiko mit dem Guadelupe>Orden aus> gezeichnet, von welch Fehlerem die reichen Sammlungen des Gelehrten erworben wurden. Aber die bisher beschriebene glänzende Seite der Medaille hatte auch ihre trübere Kehrseite. Schon in seiner Jugend war S. von seinem Vater, einem ungebildeten, wenngleich kenntnißreichen Gärtner nicht mit weiser Strenge, son> dem mit ungerechtfertigter Härte behan> delt worden, dann aber entging S. als Mann der Wissenschaft, der seinen eigenen Weg ging und im Bewußtsein seiner Tüchtigkeit, die ihn doch nie unbescheiden sein ließ, weder zu scherwenzeln noch zu katzenbuckeln verstand, auch nicht dem traurigenLoose aller selbstständigen Man- ner, Mißgunst und Neid dort zu erwecken, wo Verkleinerung fkemden Verdienstes den eigenen Mangel an Talent oder Productionskraft zu decken sucht. Und daher schrieb sich die schroffe, ungeberdige Weise des Mannes, die er gegen Jene zur Schau trug, die ihm fremd waren. Almanach der kaiserlichen Akademie der Wis> stnschaften (Wien, 8«,) Fünfzehnter Jahrg. (l863), S, 2l?.- „Heinrich W. Schott", von E. Fenzl. — V »Henna (Prager polit, u. belletr, Blatt, 4».) 1863, Nr. «8, S 096. - d'Eluert (Christian), Zur Cultur.Geschichte Mährens und Oesterreichisch,Schlesien«. 2,Thl, (l8, Band der Schriften der histor,>stalist, Sertion der k, k. mahr.-schlcs, Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues u. s. w.) (Nrünn !8«8, ar.8°,) S, 303 sMrrHeinr i ch Schott den Vate^. — (Fra uenfeld) Bericht über die österreichische Literatur der Zoologie, Botanik und Paläontologie aus den Jahren l83<1, 183l, 1832, <8lll! (Wien 183», 8°.) S. ilN, i l l , 1N4, l>82, 188, ig l . — FreM' den »Blatt, Von Gust, Heine (Wien, 4°.) i863, Nr, ü7- Nekrolog. — Hoff inger ( I , Ritter u), Ocsten'eichische Chrcnhalle (Wien 1867, Anton Schweiger, gr, 8».) I I I . 18«s, S. 3<1 s^Separatabdruck auü dem Oesterreich. Volk«» und Wirthschafte.Kalender f, 1867), — Kanitz (Aug,), Geschichte der Botanik in Un> gärn (Skizze») (Hannouer l8<>3, i2»,) S. !i?, — Derselbe, Versuch einer Geschichte der ungarischen Botanik. AuS dem 33, Bande der kinun,L» uesonderg abgedruckt (Halle <86», Gebauer'Achwetschke, «".) S. 22«, Nr. ZlS. — Meyeu ( I . ) , Das große Conuersations» Luikon für die gebildeten Stände (Hildburg, hausen, Bibliograph, Institut, gr. 8«.) Zweite Abthlg. Vd,VI I , S, 12«U, Nr. 9.— Neue freie Presse (Wiener polit. Nlntt) 8. März 18L3, Beilage zu Nr. i88. — Vaterlän» dische Blät ter für den österreichischen Kai» serstaat (Wien, 4°,) Jahrg. !8l8—1820, ent> halten seine ausführlichen Reiseberichte, — Verhandlung en dci zoologisch'blltanischen Vereins in Wien (Wien. 8«) Nd V (i83ö), Abhandlungen S. 47 u, 8«, in August Neil> reich's „Geschichte der Botanik in Nieder» österreich"; — dieselben, No. V I I (i837). S, N l - „Heinrich Schott'6 biographilcho Skizze", von Theodor Kotschy. — Wiener Zeitung 1883, Nr. 63, S, 849- „Heinrich Schott". — Nach Zarncle's „Literarischem Centralblatt" 48Ü3. Sp, 334, wäre Schott
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schnabel-Schrötter, Band 31
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Schnabel-Schrötter
Band
31
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1876
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
402
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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