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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Seite - 85 -
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Seite - 85 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Band 35

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Skrbenskn. Johann und gerechte Würdigung fanden, Bei Auf« lösung de5 nur für Kriegsdauer errichteten Ordensspitales im November 1866 wurde Skrbensky durch die Allerhöchste Anecken« nung und Dank Sr. Majestät des Kaisers im Armeebefehle öffentlich ausgezeichnet. — 2. Kar l Freiherr lNehe den besonderen Ar» tikel S. 83). — 3. Kar l Franz Freiherr (geb. 13. October 1683. gest. 18. October 1768). Sohn des Kar l Dietrich Freiherrn Skrbensky und derHeleneRosteck von G old m ann Sdorf, wurde kais. geheimer Rath, Kämmerer und Landeshauptmann uon Troppau. Aus seiner Ehe mit seiner Base helcne Freiin von ökrbcnsklj stammten drei Söhne: Kar l Traugo tt. Kar lLeopo ld und Otto Kar l , welche, sämmtlich ver- malt, drei Linien stifteten, von denen je. doch nur die des dritten Sohnes Otto K a rl zur Stunde noch fortblüht. — 4. Kar l Leo- pold Freiherr (gefallen auf dem Felde der Ehre am 18. Juni l73?). k. k. Oberstlieutenant im Kürassier ? Regimente Portugal (jetzt 9. Dragoner'Regimem); Sohn des Kar l Franz Freiherrn uon Skrbensky und der Helene geborenen Freiin von Skrbe n sky, kämpfte 1737 mit Auszeichnung in derSchlacht uon Kollin und fiel bei einer Attaque auf die preußische Infanterie an der Spitze seiner Abtheilung, von mehreren Schüssen durch« bohrt. Er war vermalt mit Varia Theresia Gräfin Vreuner und hinterließ vier Töchter, die sich in der Folge alle verehelichten. Siehe Stammtafel. — 5. Kar l Traugoti(I-) Frei« Herr (gest. 1773). Sohn des Kar l Franz Freiherrn von Skrbensky und derHelene Freiin Skrbensky, war k. k. Kämmerer, geh. Rath und Landes'Aeltrster zu Troppau. Er stiftete aus seiner Ehe mit Naria Gabriele Freiin von pappen auf Gdrsch die sogenannte Gotschdorf'sche, 1829 mit seinem gleichnami« gen Enkel Kar l Traugot t (III.) erloschenen Linie. Sein gleichnamiger Sohn Kar l Traugot t (II.), gest. 1783. war k. k. Käm- merer und Oberstlandeskammerer des Trop» pauer LandrechteS. — 6. Johann lebte im im 17. Jahrhundert; er war ein Sohn des Ia ros laus Skrbensky uon Hrzistie aufSchönh o fund derAnna M orkowöky von Z astrzil. war um 1630 Oberster Land- richter des FürLenthums Teschen und erwarb im Jahre 1638 in Anbetracht der eigenen Verdienste und seines alten Herkommens den erbländisch-böhmischen Fr eih errn stand für sein Geschlecht. Er war mit Judith Gräfin U?röna von Freudenlhal vermalt, und sein Sohn Kar l Dietrich pflanzte den Stamm fort. — 7. Phi l ipp Freiherr (geb. 21. October 1739, gest. Zu Naken im Pinzgau 18. Juli 1876). Sohn des Johann Freiherrn von Skrbensky und der Ludovika Gräfin von Harsch, trat früb in den kais. Staats' dienst und wurde 4836 wirklicher Präsident der oberösterreichischen Landesregierung zu Linz, wo er am 13. Juli g. I . dieses Ami feierlich antrat und bis Ende 1848 bekleidete, worauf er in Ruhestand trat und seinen Aufenthalt in Wien nahm. Er war zugleich geheimer Rath und k. k. Kämmerer und er» langte für sich und seine Descendenz 1837 die Aufnahme in die oberösterreichische Land- mannschaft im Herrenstand. Ueberdieß war Freiherr S. Ritter des Ordens der eisernen Krone 1. Cl. und Ehrenbürger der Städte Linz. Steyr und Ischl. Er war zweimal vermalt: 1. (sei: 1822) mit Gabriele Gräsin Aiiuigl (gest. 1831). 2. (seit 7. Jänner 1833) mit Franziska Gräsin Eroödu (geb. 24. Juni 1812). Palast» und Sternkreuzoroensdame, aus deren Ehe nebst drei Töchtern ein Sohn entstammt, welche aus der Stammtafel er- sichtlich sind. — 8. Dieser letztere, wie sein Vater. Phi l ipp (geb. 13. März 1838) ist k. k. Kämmerer und Malteser-Ritter, wurde 1873 uon dem mährischen Großgrundbesitze in das Abgeordnetenhaus des österreichischen Reichsratheö gewählt, in welchem er sich dem Club des Centrums angeschlossen hat. I I I . Wappen. Ein silberner Schild, von einem schwarzen Balken pfahlweise durchzogen; er wird in der rechten und linken Oderecke von einer goldenen Krone begleitet, aus der ein ovalrunder, goloeingefaßtcr und an der Außen- seite mit elf versilberten Aolerfeoern verzier- ter Spiegel emporsieht. Auf dem Schilde drei offene, gekrönte Helme. Die Krone des mittleren trägt den Spiegel, jenc des rechten wie des linken einen wachsenden, goldenen und gekrönten Greif. Die Helmdecken sind durchgängig blau, rechts mit Silber, links mit Gold unterlegt. Skrejsovök!) , Johann (Lechifcher Journal ist , geb. zu Libisan im Chrudimer Kreise Böhmens 6. Jänner 4831). Sein Vater, ein unbemittelter Landmann, aber einöeche alten Schlages, sorgte für die tüchtige Erziehung seiner
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Band 35
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sinacher-Sonnenthal
Band
35
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1877
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
388
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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