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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sonnklar-Stadelmann, Band 36
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Srbova 300 Srdwka ihren drei Kindern nach Prag, wohin es sie schon lange, als den Mittelpunct des geistigen Lebens in Böhmen und als eine geeignete Stätte für ihre schriftstel- lerische Richtung, gedrängt hatte. Durch die Frau des Ladislaus Rieger, welche sich der Witwe in menschenfreundlicher Weise annahm, kam sie in Verbindung zum humanistischen Vereine der „h. Lud» mila"., in welchem sie im Jahre 1869 die Secretariatsgeschäfse, spater aber die ganze Leitung desselben übernahm. I n dieser Stellung bot sich ihr Gelegen heit zum Studium der bereits damals in Anregung gebrachten Frauenfrage und des socialen Lebens im Allgemeinen. Ihre Beobacktungen und die Ergebnisse derselben sprach sie in einer Reihe von Feuilleton-Artikeln aus, welche in der Zeitschrift „?okrok" Aufnahme fanden. Als sich in Prag der weibliche Arbeiter- Verein bildete, wurde sie fofott in dessen Ausschuß gewählt, und bald zur Vor- stands.Stellvevtreterin berufen. Auch war sie als Geschäftsleiterin des Turn- Vereines der Prager Frauen und Mädchen thätig. Ihle schriftstellerische Thätigkeit nach allen vorerwähnten Richtungen beschrankt sich auf einen Vortrag über den Verein der „h. Ludmila" Mädoiat Lpoika. sv. I^uclmiiv), und auf einen Vorschlag zur Verbesserung des Unter» richtes in weiblichen Handarbeiten i v5-u60v2.n1 Zsus- ). Da sie überdieß eine Kennerin und Freundin der Mufik, insbesondere des Gesanges war, wurde sie Vorsteherin des Damen-Ausschusses des Gesangvereines „Lessäg." in Prag. Als dann im Jahre 1870 mit der Unter- Haltungs-Zeitschrift „Tvstv", d. i. Blü- then, ein Beiblatt: „SsnLkS Ustv", d. i. Frauenblälter, ausgegeben wurde, über« nahm sie die Redaction desftlben, spä- ter redigirte sie die im Verlag bei Ur- banek erscheinende Zeitschrift „^sus^ svst", d. i. Die Frauenwelt, und den Frauenkalender „I'ktin« d. i. Die Tante, dessen erster Jahrgang im Jahre 4873 erschien. Auch sonst ist Frau S r b o v a als Schriftstellerin sehr rührig; die zahl« reichen öechischen Unterhaltungsblätter bringen öfter Arbeiten ihrer Feder — so z. B.: „26N2. vk Lv6m povoIHni", d. i. Die Frau in ihrem Berufe (im ersten Heft des Jahrganges 5872 der Zeitschrift LVSt"); — D^okana. 2 R02- ", d. i. Johanna von Rozmital; — „Lädioöino t^hNstvi", d. i. Das Geheimniß des Großmütterchens u. m. A. Die zu Pilsen herausgegebene „Uatios brachte ihren Roman „I I lornn", d. i. I m Stein« biuch. I n Handschrift hat sie mehrere größere Romane druckbereit. 8Iovnik nanönF. Nbä. Dr. Pi-ant. I,Q<1. Nisssi- 2 ,7. Ua!?, d. i. Conversations« Lexikon. Redigirt von Dr. Franz Ladisl. Nie« gerund I. MalT- (Prag 1872, Kober. Lex.« 8".), Bd. XI, S. 183. ' Srdinko, Franz (theologischer, Schri ftst eller, geb. zu Ku klein bei Königgrätz am 7. Februar 4830). Das Gymnasium besuchte S. in Königgrätz, wo damals Joseph Chmela ^Bd. XI , S. 380^ und Wenzel Kl icpera Mand XII, S. 88) lehrten', die Philosophie hörte er in Leitomischl. I m Begriffe, in das Priester«Seminar einzutreten, änderte er doch vorderhand seine Absicht, ging nach Prag und hörte ein Jahr die Rechte, dann aber trat er daselbst in das erz. bischöfliche Seminar ein. I n demselben beendete er die theologischen Studien, erlangte im Jahre 1831 die Priesterweihe und trat in die Seelsorge zunächst als Caplan zu Kvilice, wo vor ihm der nach» malige Canonicus 8tu lc als Caplan
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sonnklar-Stadelmann, Band 36
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Sonnklar-Stadelmann
Band
36
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1878
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
376
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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