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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Stehlik-Stietka, Band 38
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8tembera 20t Steniber Mitte liegen. I n seinem Nachlasse besän» den sich zahlreiche Compofitionen, zumeist von Liedern und Gesängen zu selbstver» faßten Texten, wovon auch bald nach seinem Tode „Drei Lieder" bei Glöggl in Wien herauskamen; ferner sechs zum Drucke bereitete Bände, theils poetischen, theils prosaischen InhaltS. wovon ein zweiter Band zum „Leben deS Volkes" demnackst nachfolgen sollte, aber, wie es scheint, glücklicher Weise nicht erschie« nen ist. Neue freie Presse i868. Nr. l325. — O esterreich ische Gartenlaube (Gratz. 40.) 1868. Beilage zu Nr. 47, — Fremden- Blat t . Von Gust. Heine (Wien, 4<>.) 1868, Nr. 263. 270 und 332. — Blät ter für literarische Unterhaltung (Leipzig, Brockhaus, 4".) 1869. Nr. 3U. S. 567. hielt. Im Jahre 1848 hatte er die medi- cinische Doctorwürde erlangt. Er hat für verschiedene oechische Zeitschriften, darunter vornehmlich für die „lOet^", d. i. Blüthen, kleinere Aufsätze geschrie« ben. Selbständig hat er herausgegeben: a. Mathias Dosromir söechi« scher Schri f tstel ler, geb. zu Km et- ii.ove8 (Bauerndorf) zwischen Raudnitz und Schlan. 31. December 1806). Den ersten Unterricht erhielt er in der Orts» schule, dann kam er nach Prag, wo er die Schulen bei den Maltesern und den Piaristen besuchte, spater nach Schlan. wo er 4824 das Gymnasium bezog und im Jahre 1827 die Humanitätsclafsen (wie damals die zwei ersten Classen des heutigen Obergymnafmms hießen) been» dete. Indem er krankheitshalber die Studien unterbrechen mußte, wendete er sich zuletzt dem chirurgischen Studium zu. welcbeS er im Jahre 1834, nachdem er bei Ausbruch der Cholera im genaun» ten Jahre werkthatig mitgeholfen, been- dete. Nun begab er sich zunächst nach Karlsbad, wo er eine chirurgische Officin übernahm ; aber schon Ende 1834 siedelte er nachRakonih über, wo er bald bei der Stadt wie bei dem dortigen Criminal- gerichte als Gerichtsar^t angestellt wurde und wo er noch im Jahre 1872 sich auf» «, d. i. Beschreibung der königlichen Stadt Rakonitz (Prag 1839. W. Heß, , es ist dieß eine Uebersetzung eines Manuscriptes, welche ätembera mit eigenen Bemerkungen vermehrt hat; — und „^sö?-aH, vs^l/ T-akovnl'sh/ sron a d. i. Der Bettler, die große Glocke von Ra» konitz und die Capelle von St. Gilgen bei Rakonitz (Prag 1861, Rohlicek), eS ist dieß eine geschichtliche Erzählung aus dem Ende oeS 15. und Anbeginn des 16. Jahrhunderts in Reimen. slovnik, u».uön^. keäkktol-l Dr. I'rkut. 1^2,6. üieFer 2 F. HI kl)', d. i, Conver» sations'Lerikon. Redigirt von Dr. Franz Lad. Rieger und I. Mal? (Prag l3?2. Kober, 3ex.«8o.) Bd. IX, S. 136. Stenger, Johann (Kupferstech er, geb. i n W i e n im Jahre 1767, gest. ebd. 7. Mai 1802). Das Meuse l'- scke „Archiv" und nach diesem N a g> l e r gedenken seiner als eines aka» demischen Künstlers in Wien; bezeich, nen ihn auch als Kupferstecher, ohne jedoch eines seiner Werke namhaft zu machen. Nagle i (G. K. vi-.), Neues allgemeines Künstler.Lenkon (München l833 u. f.. E. A. Fleischmann, 8«.) Bd. XVII , S. 322. Stenitzer, Anton (Benedictiner und T 0 nsetzer, geb. zu Chöß in Steiermark am 3. November 1750. gest. 2. December 1797). Die unten bezeich' nete Quelle nennt Steni tzer 's Ge- burtsort Chöß'. ein solcher Ort ist irn
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Stehlik-Stietka, Band 38
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Stehlik-Stietka
Band
38
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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