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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 133 -
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Seite - 133 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41

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133 Ob dieser letztere erschienen, ist mir nicht bekannt. Duste. Einen Tag nach Szajnocha's Ableben wurde von der Leiche die Todten» maSke abgenommen und nach dieser meißelte der Bildhauer Paris F i l i p i in Lemberg die Büste des Verewigten. esi, Virus (Theolog und Fachschriftsteller, geb. zu Esziär am 47. Mai 1789. Todesjahr unbe- kannt). Nach beendeten Studien erhielt er 1814 die Priesterweihe, er widmete sich aber anfangs nicht der Seelsorge, sondern dem Zehramte, indem er zu- nächst in Miskolcz, dann in Neustadt in den Elementarclaffen Unterricht ertheilte. Später vertauschte er das Lehramt mit der Kanzel und wirkte viele Jahre als Prediger. Seine Beredtsamkeit, insbeson» dere die Lebendigkeit seines Vortrages, den er mit sinnreichen Einfallen und schlagenden Bemerkungen zu würzen ver» stand, machte ihn zum Lieblinge der Landbevölkerung, welche schaarenweise, ihn zu hören, in das Gotteshaus strömte. 1831 erhielt er die Pfarre zu Tur unweit Torda. Mehrere seiner Kanzelreden find einzeln im Drucke er« schienen' außerdem gab er noch heraus: (1840), eine Uebersetzung deS oft ver- legten Buches von I . H. W. Witschet: „Morgen« und Abendopfer" und „826- 22t H katk. Kit826nol5k02" (Klausen« bürg 1844), eine Uebersetzung von Franz Xav. Brauner'S Schrift: «hoch die katholische Kanzelberedtsamkeit!" KI 237ar i r 0 k. Aetr d.i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung oon Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Danie l ik (Pesth l836, Gustav Emich. 8<>.) Bd. I, S. 523. Noch ist erwähnenswerte/ der aus Erlau ge» bürtige tapfere Huszar Anton Szakäcsi, der am 4. Juli 1859 bei Rivalta einen ruhmvollen Heldentod fand. Als Führer im Regiment Graf Haller wurde er am genann« ten Tage bei Rivalta mit fünfzehn unter sein Commando gestellten Huszaren von einer ganzen Escadron französischer OQa52Ou?» ä'H.trigus umzingelt. Ergeben wollte er sich mit seinen Leuten auf keinen Fall. sie be» schlössen daher, sich durchzuschlagen. Neun von den Angegriffenen gelang die That. die übrigen fielen und unter ihnen Führer S z a< käcsi , aber nach Aussage seiner Kamera« den, wie der gefangenen Franzosen hatte er mindestens zwanzig französische Reiter kämpf« unfähig gemacht. Das Regiment beschloß nun, daS Andenken dieses Huszarenhelden durch eine Denksäule aus Metall zu ehren, welche in Erlau. Szatäcsi 's Geburtsstadt, aufgestellt werden sollte. Das Monument, für welches Erzherzog Albrecht l0U fi. spendete, harrte bereits t860 seiner Auf» stellung in Erlau entgegen, lag aber <865 noch unberücksichtigt im Hofe des Stadt» Hauses daselbst. Ob die Denkfaule mittler« weile wohl aufgestellt worden ist? ^P esth er L loyd. 1865, Nr. 13. — Der Kamerad (österreichisches Soldatenblatt) <863, Nr. 8.) Szaköll, Ludwig (Abgeordneter des ungarischen Reichstages, geb. zu Köros-Tarcsa im Bökäser Comitate am 2. Februar 1816, gest. ebenda im Februar 4873). Er entstammt einer unga» rischen 1638 geadelten Familie. Eein Vater Franz (gest, 4836) war Ge« mewde-Notar. seine Mutter Susanne eine geborene Haläsz. Ludwig be« suchte die unteren Schulen zu Mezö« Berönyi, daS Gymnasium zu Debreczin und daS protestantische Collegium zu Eperies. Frühzeitig richtete er sein Augenmerk auf die Sitten und Ge» braune wie auf die Volkslieder seines Vaterlandes. Letztere begann er auf An» regung Franz Pulszky'S Md. XXIV, S. 71^ und Julius Säro fy'S ^Band XXVIII , S. 249) zu sammeln. Nach- dem er seit 1838 in verschiedenen schön« geistigen Blättern Ungarns manche dieser
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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