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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41
Seite - 209 -
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Seite - 209 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Susil-Szeder, Band 41

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Petrus 2^9 S^athmä.n)'DtvöS) Stephan Schulen seiner Heimat, dann bezog er zu seiner wissenschaftlichen Ausbildung deutsche Universitäten. Nach seiner Rückkehr ins Va» terland versah er zunächst die reformirte Predigerstelle zu Gönczi. später kam er in gleicher Eigenschaft nach Klausenburg, wo er durch seine Rednergabe einen ausgezeich- neten Ruf erlangte. Im Druck sind von ihm erschienen: ,^2 ürölcics vai6 23? iLtemi äHat-hau Isvo käroui 82oin6i?slziiiok mutkt6 I'ülcöi's"; d. i. Spiegel der drei Personen der ewig wahren Einheit Gottes (Klausen» bürg 1673, 120.);— „H. N6Z5 NvauTbliställ 826l6nt V3,I<5 Douiiuiük", d. i. Die Sonn« tagsfeier gemäß der vier Evangelien (ebd. 1673. 4«., 832 S.)-> — «vouiluiel», o».te- oketioa 3ivs oonoionsL oatsolistieae sooun. änm, Oateodisiu ?2,I»tiuatHiQ (in soolssiis orttkni..." (ebd. 4677. 8«.); das Buch be. sitzt durch seine Widmung an den Klausen» burger Stadthauptmann Franz Nhsdey einen weitaus bedeutenderen als blos homi» letischen Werth, da es in derselben die Ge« schicke der evangelischen Kirche im Allge» meinen und dann insbesondere in Ungarn und Siebenbürgen von den Zeiten Kaiser Ferdinands I. ab bis zum Jahre 1676, also durch einen, und zwar den wichtigsten, Zeitraum von anderthalb hundert Jahren erzählt; — ^enn^si I^rkäs kult.22«, d. i. Der Schlüssel der Himmelshalle (Leutschau 4679, 11°.), ein evangelisches Andachtsbuch: — „Lalotti Osuwria 22 22 8262 balytti ?c2säikäc2iok oto.", d. i. Die Todten.Cen» turie oder hundert Leichenpredigten u. s. w. (ebd. 1683, 703 S. lnrthümlich 596 S.), 8°.); — ^vomwiaaüs ?i-2säi^«<:2i6^ toläa- IH1» 6to.", d. i. Anhang zur »Dominica «ktbokstick« (ebd. 1686. 8".. 464 S.); — d. i. Erklärung der <50 Psalmen Davids (Klausenburg 1679). ^OataloFUs Liblio- (sovrouii 1792, sisss, 8<>.) I'omi I parZ I I , >^. 393. 396, 397.) — 10. Petrus S z a t h. märy'Baka, Ungar von Geburt, ein ge» l«hrter, an der belgischen Hochschule zu Fra» neker gebildeter evangelischer Theolog des 17. Jahrhunderts, hat sich durch nachstehende Schriften bekannt gemacht.- VraotioaZ" (^rg.Qsy.uorss 1649, 4<>.); — „DskeQLio 5im,VUcitHtiL NcolSLias OiiriZti« (ibiä. 1N33, 40.). Seine auf AnnaLonyai, v. W u rzb ach. biogr. Lexikon XI^I. sGedr Witwe des Fürsten Johann Kem6ny, in ungarischer Sprache gehaltene Leichenrede ist im Iabre 1666 im Druck (4.".) erschienen. — 11. Samuel Szathmär«Nsmethy lebte in der zweiten Hälfte des 17. und zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Sieben, bürgens Hauptstadt Klausenburg, wo er ein Lehramt an dem reformirlen Collegium be» kleidete und im Jahre 1718 starb. Nach dem Druckorte einiaer seiner mitunter umfang, reichen philosophischen und theologischen Schriften hat er sich, wie die meisten seiner Namensvettern, an auswärtigen Hochschulen, darunter in Frankfurt a. M. und in Franeker, gebildet. Die Titel seiner Schriften sind: et oorxolo« (Olauäioxoli 1690, N. äs 16t- t2.1ll, 120.); — ^NoiLtoill 8. Vgnli aä lls» 627 S. ; säitio 2ä» ibiä. 17l)l); —^Nlo«6Z loLtameuti psr Nosyn Iktaruiu ästHota vsrit25" (OlHuüioxoli 1696, 80., 44l S.); in uuuo rsviLl». , 12«.); ^et äuota" (idiä. 1696, oata" (IHtr^'soti 17l4, (3. a. 40.), der Tert der Prophezeiung ist in he. viäischer und lateinischer Sprache mitgetheilt; — außerdem veröffentlichte er auS Anlaß des Ablebens des siebenbürgischen Gouverneurs Georg Grafen Bänffy und dessen Gemalin Clara Trauergedichte in lateinischer und un- garischer Sprache, ^ou i i u i sHmnblis slkdolatuin st sreorum" (Olaucliopoli 1718, Pol.). — 12. Stephan Szathmäry- Otvöe (gest. 1665). Cr dürfte um das Jahr l628 geboren sein. Ende 1643 begann er in SaroSpatak die höheren Studien und wurde nach einigen Jahren Lehrer zu Boorost» Keresztur, einem im Zempliner Comitate gelegenen Marktfitcken. Nach sechsjähriger Thätigkeit daselbst ging er auf Sufanna Loräntfy's und Sigmund Räk6czi's Kosten auf ausländische Hochschulen, um sick den theologischen Studien zu widmen, die er auf der Universität Utrecht in Belgien beschloß. Nach seiner Rückkehr inS Vaterland wurde, er im Jahre 1634 Professor zu Patak, 25.Iunil880.) 14
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Susil-Szeder, Band 41
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Susil-Szeder
Band
41
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
340
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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