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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42
Seite - 285 -
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Seite - 285 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Band 42

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285 zuerst Eoadjutor seines Oheims, des Lem« bereer Bischofs Joseph Szumlaüsk i . dann wurde er Administrator der Diöcese Luck, und da er diese zuletzt für sich behalten wollte, ließ er sich von dem Metropoliten von Kiew weihen. Aber er fand nicht nur keinen Anhang, sondern vielmehr überall Gegner, und da er sich rings bedroht sah, mußte er aus Polen flüchten, wo die Union bereits eine vollständige war, und unter den Schuh Rußlands sich begeben. Dort wurde er im Jahre l745 Bischof von Pe. reiaslaw und Coadjutor des Metropoliten von Kiew im Gouvernement Pultcnva. in welcher Eigenschaft er auch nach neunjähri« ger Thätigkeit starb. lVno^Ic iüxOÄ^K V0N8200K22 , d. i. Polnisches Conversa. tions'Lerikon (Warschau, Orgelbrand, gr. 80.) Bd. XXIV, S. 777—787. ein ausführlicher und wohl der erste quellenmäßige Artikel über die fünf Bischöfe aus der Familie Szumlausk i , welcher nebst dem Artikel über die Familie Szept ick i (ebd. S. 6l9 bis 627) eine sehr umfassende und lehrreiche Darstellung der Verhältnisse der griechisch, unirten und nichtunirten Kirche in Gali. zien gibt,^ SzUPPlM, Sigmund (Schulmann, geb. zu KörmöcS im Barser Comitat am 48. Jänner 4844). I n seiner Vater- stadt besuchte er seit 1822 das Gymna- jwm, bald unter weltlichen, bald unter geistlichen Professoren (Franziscanern und Jesuiten)'» dann ging er nach Waitzen, wo er in die 6. Grammaticalclasse ein» trat, welche er. 4827 in das Seminar der Graner Diöcese aufgenommen, da> selbst unter der Leitung der Benedictiner vollendete. Da weckte Theophil Ba- laSz in ihm die Vorliebe für das Stu» dium der Muttersprache, daS er seit dieser Zeit neben seinem BerufSstudium mit großem Eifer beirieb. Um die philoso- phischen Wissenszweige zu hören, bezog er daS erzbischöfliche Lyceum zu Tyrnclu, wo er auch in den Jahren 4831—1834 die theologischen Disciplinen studirte und sich eifrigst auf homiletische Nebungen in seiner Muttersprache verlegte. Da ihm nach beendeten Studien zur Erlangung der Priesterweihe das vorgeschriebene canonische Alter fehlte, so widmete er sich inzwischen dem Privatunterrichte. Endlich in Gran zum Priester geweihr. trat er daselbst auch in die Seelsorge. Während dieser Zeit eifrig bestrebt, sich fortzubilden, promovirte er 4839 an der Pesther Hochschule zum Doctor der Phi» losophie. Im September 4840 zum Pro- fessor der Religion und ungarischen Li» teratur am erzbischöflichen Lyceum zu Tyrnau ernannt, wurde er gleichzeitig mit der Ausübung der homiletischen Vorträge für die Schuljugend betraut. Als anläßlich der neuen Studienorgani« salion im Jahre 4882 die Aufhebung des erzbischöflichen Lyceums erfolgte und an dessen Stelle ein achtclassigeS Ober« gymnasium trat, wurde ihm nebst einer Professur auch das Directorat an dem« selben übertragen. I n dieser Stellung arbeitete er zum Behufe des gründlicheren sprachlichen Vortrageü das Werk: „Hsa- d. i. Ungarische Sprachlehre für Erwach- sene (Nagyszombath 4848). aus. Als die königlich ungarische Statthalterei bei der ungarischen Akademie der Wissenschaften anfragte, welche Grammatik der Vater» landischen Sprache zum Unterricht an den ungarischen Mittelschulen am zweck« mäßigsten sei, entgegnete diese, daß keine der zur Beurtheilung vorgelegten Gram» matiken diesem Zwecke vollkommen ent- spreche, die von Szuppan verfaßte jedoch demselben zunächst komme. Nack- dem Szuppan längere Zeit im Lehr» amte gewirkt hatte, kehrte er zum seel- sorgerlichen Berufe zurück, in welchem er bald zu höheren Ehren gelangte, er wurde Domherr zu Preßburg, dann zu Gran. Erzdechant von Neutra, ferner
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Szedler-Taasse, Band 42
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Szedler-Taasse
Band
42
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1880
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
356
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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