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enyi) Joseph 287 Szvoränyi, Joseph
4870 mehrere Auflagen erschienen sind'
— „^s <5
d. i. Die altclassische Lite-
ratur oder Geschichte der griechischen
und römischen Meisterwerke; — »Z^»
d. i. Gesänge und
Gebete für die Gymnasialjugend s1833);
— „M^l/a?- n7/s?V?an") d. i. Ungarische
Sprachlehre (Pesth 4861. mchrere Auf-
lagen) '. — ^^«'ssöö maFsl/aT' Til/s^v-
iana", d. i. Kleine ungarische Sprach»
lehre (Pefth 1863). in Bearbeitungen
für die erste, zweite und dritte Classe der
Unterreal« und Gewerbeschulen; —
^Hlce^a?' «>oä!a^ne sssnlsFv^n^sH", d. i.
Auszüge aus der ungarischen Literatur
(Pesth 1866, gr. k<>.)- — „
d. i. Kurze Darstellung der ungarischen
National-Literatur (Pesth 1869. 8<>.).
Als im Jahre 1834 das Ministerium
für Cultus und Unterricht in Pesth ein
Comitö einsehte, dessen Aufgabe es war,
ein ungarisches Kunstwörterbuch (wa-
F^ar tuäoinä.i^08 mÜL2Ütä.r) zu bear«
beiten, wurde auch Szvoröny i dazu
berufen, und er wirkte längere Zeit an
diesem Werke mit. Spater erhielt er die
Directorstelle am Obergymnafium der
Cistercienser in Trlau und bekleidet ge-
genwartig zugleich die Würde des Priors
in seinem Ordensstifte daselbst. Von an<
deren und zwar kleineren in Zeitschriften
und Fachblättern erschienenen Arbeiten
Szvoränyi 's sind jene in den «032-
I^äi lapok", d. i. Familienblätter, dann
im „0r3k20iäök", d. i. Immergrün, ge«
druckten zu nennen, welche er unter dem
Pseudonym Romvay veröffentlichte,
und von denen hier seiner Biographie
des Dichters Paul Szemere nammt«
lich gedacht sei. Auf Anregung des Pesther Schulrathes unterzog er sich der
Bearbeitung einer ungarischen Chresio»
mathie, welche taugliche Lesestücke für
Schüler des Nntergyinnafiums, und der
Gewerbeschulen enthalten sollte. Sie er»
schie.n dann auch in vier Banden unter
dem Titel:
« (Pesth 1863 u. f., 8«.). Bald
nachdem er mit seinem Werke über die
Echönredekunst den PreiS gewonnen
hatte (1846), erwählte ihn die ungarische
Akademie der Wissenschaften zum cor»
respondirenden Mitgliede für die sprach»
und schönwiffenschaftliche Classe, und in
seiner Antrittsrede sprach er über den
Geist und die fremdartigen Elemente der
ungarischen Sprichwörter und Redens»
arten. Eine seiner jüngsten Arbeiten ist
der in Gemeinschaft mit Ignaz Szä.bo
verfasste Essay überMichael Vi tkovics
in dem von Ludwig Abaf i heraus»
gegebenen „^5F?6iö", d. i. Der Beob»
achter ^1873, NovemherhefH. Szvo-
rönyi zahlt zu den verdienstvollsten
und begabtesten Schulmännern Ungarns
in der Gegenwart. Seine Chrestorna»
thien enthalten eine treffliche Auswahl
von Lesestücken, und diese wie alle seine
Unterrichtsbücher bekunden den den»
kenden und kenntnißreichen Pädagogen.
Vakot Iiuro, d. i. Ungarn und Sieben-
bürgen in Bildern. Herausgegeben von Franz
Kubinyiund Emerich V a h o.t, (Pesth 1854.
4«.) Bd. IV. S. 37. — Ül2.37ar irölc.
l^>.1cad 65 I) Hniol ik ^62865, d. i. Unga»
rische Schriftsteller. Sammlung von Lebens«
beschreibungen. Von Jacob Ferenczy und
Joseph Daniel ik (Pesth 1836, Gustav
Emich, 8".) Bd I. S. 066.
Porträt. Medaillon mit der Unterschrift:
„82vc>rsQ5i ^0226^, in einem Gruppenbilde
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Band 42
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Szedler-Taasse
- Band
- 42
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1880
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 356
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon