Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54
Seite - 157 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 157 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54

Bild der Seite - 157 -

Bild der Seite - 157 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54

Text der Seite - 157 -

Weiß, M. I. 167 iß) Wilhelm Teivert (Johann). Nachrichten von sieben« dürgischen Gelehrten und ihren Schriften (Preß» bürg 1783, Neber und Karabinski, 8".) T. 486. — Trausch (Joseph). Schrift» steller-Lerikon oder biographisch - literarische Denkblätter der Siebenbürger Deutschen (Kronstadt 1871. Ioh. Gott und Sohn, gr. 8".) Bd. I I I , S. 484—490. Die aus- führlichste auf Quellenmaterial gestützte Dar» stellung seines Lebens nnd seiner Familien« Verhältnisse. — Teutsch ( I . G. Dr.). Ge- schichte der Siebenbürger Sachsen, 4. Heft. — Der Ungar. Herausgegeben von Her« mann Kle in (Pesth. schm. 4".) I. Jahrg. 1842, Nr. 81 : „Biographische Skizzen: I I I . Michael Weiß". Mit ganz falschen Daten: so laßt ihn der Verfasser 1663 statt 1369 geboren und am 16. October 1710 statt 16. Oktober 1612 gestorben sein. — Unga» rischcr Plutarch oder Nachrichten von dem Leben merkwürdiger Personen des König- reichs Ungarn. Von Karl Vincenz Kölesy (Pesth 1813. Eggenberger. 8".) Vd. I, S. 172. Aa?'ctn?/i ^4?64'l'us .^ Hlsnioi'ia, Hun> ^a^ai-uin et ^rovincialium seri^tiü sältig uotarnin (?08nnii 1777, ^.. I^os^e, 8".) tomus I I I , Vag. 493. — Iiuc!iip68ti g26Mie (^eätti) 1838, S. 38. — Auch wurde das tragische Geschick des Michael Weih wiederholt poetisch behandelt, und zwar schrieb Heyser das Heldengedicht: „Bäthory und Weiß" ^vergleiche darüber Trausch's „Schriftsteller-Lexikon" Bd. I I , S. 133, Nr. 3^ und I o sita stellt dies Ge» schick dar im Roman: „Der letzte Vllthory", der auch in deutscher Uebersetzung von V. Schwarz (Pesth 1839) erschienen ist. — Porträt. I n ganzer Figur im 2. Bande der „Transylvania". — Wappen. Abbildung desselben ebenda. — Denkmünze. Sieben» bürgens dankbare Bürger ließen auf den Tod des M ichae l We iß eine goldene Denkmünze prägen mit dem Spruche: I>i-a.6> 5titit, hnae äsduit, kati-ia?.; eine Abbil< düng dieser bereits seltenen Münze befindet sich in den Wiener priv. Anzeigen, VI . Jahr« gang. S. 37 und in der „Transylnania" von Benigni. Bd. II.) — 28. M . I . Weiß. Ein Wiener Componist unserer Tage, von dem uns folgende Oompositionen für das Pianoforte bekannt find: «1^3 i»i<;LonL". 0p. 6 (Wien 1833. Glöggl). — „ N ^ i s " Op. 7 (ebd.). — «2 0kan8OU3 (1^6 ti-ou- wäoui-. Hl6i»nooUe)". Ol>. 10 (ebd.). — „^ou ^on! Ii,oQÄoi6tto". Ox. 11 (Wien 1836. Glöggl). — 29. Nobert Weiß (geb. 1843, gest. in Prag Mitte März l871). Für den geistlichen Stand bestimmt, brachte er längere Zeit in einem Kloster zu, welches er aber wieder verließ, um sich an der Vrager Hochschule weltlichen Wissenschaften zu wid» men. Als Hörer der philosophischen Facultät zeichnete er sich durch Wissensdrang. Cha» rakter und Talente besonders aus. Eine poetisch empfindende und zugleich schaffende, ideal angelegte, jedoch auch ziemlich üoer« schwengliche Natur, erfreute er sich bei seinen Colle^en solcher Beliebtheit, daß sie ihn zum Vorstande der deutschen Lesehalle erwählten, in welcher Eigenschaft er durch zn^i Jahre ersprießlich wirkte. Vei öffentlichen Anlässen trat er, öfter als Redner auf. und verstand er es, durch seine schwungvollen begeisterten Vorträge seine Zuhörer hinzureißen. Er war auch ein schaffender Geist. Einige Gedichte und die anmuthige Bluette: „Eine Komödie" sind unter dem Pseudonym Robert We» ner im Druck erschienen. In letzterer Zeit machte sich. ohne daß die veranlassenden Ur» sachen bekannt wurden, mit einem Male ein gewisser Hang nach Einsamkeit und eine Verschlossenheit an ihm bemerkbar, die zu seinem früheren Wesen im auffallenden Gegensatze standen und ihn endlich zum Selbstmorde führten, indem er sich in der Nacht durch Cyankali vergiftete. Außer Ge- dichten und einigen Novellen, welche sich im Besitze seiner Freunde befanden, enthielt sein Nachlaß ein vollendetes großes Drama, dem von maßgebender Seite poetische Bedeutung nachgerühmt wurde. fFremd en > B latt. Von Gustav He ine (Wien, 4".) 1871, Nr. 81.) — 30. Wilhelm Weiß (gest. zu Asch im Egerer Kreise Böhmens am 2. No» vembrr 1872). Durch seine letztwillige Ver» fügung hat er sich das Recht aus bleibende Erinnerung erworben. In seiner Stellung als Bürgermeister und Bezirksobmann in Asch wirkte er. von dem es im Nachrufe heißt, daß er „reich an Bürgertugenden" ge« Wesen, viele Jahre in der aufopferndsten und ersprießlichsten Weise für die Gemeinde, die seinen rechtschaffenen Händen ihre Leitung anvertraute. Hatte er, am gedeihlichen Empor« blühen der Stadt Asch hervorragenden An» theil nehmend, stets viele Liebeswerke geübt, durch welche er uneigennützig sein richtiges Verständniß für die wahren Interessen des industriellen Lebens seiner Gemeinde bewies, so zeigte er nicht minder glänzend durch seine
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Band 54"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Band 54
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Weil-Weninger
Band
54
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1886
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich