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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Band 59
Seite - 229 -
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229 Zantz ebenso geistvollen als anspruchslosen Dame und des geistigen Stilllebens mit deren wenigen, aber auserlesenen Freun» den und Freundinen. B r ü m ui e r (Franz). Deutsches Dichter» Lerikon. Biographische uno bibliographische Mittheilungen über Dichter aller Zeiten. Mit besonderer Berücksichtigung der Gegenwart (Eichstätt und Stuttgart 1877. Krüll'sche Buchhandlung, schm. 4".) Bd. I I , S. 53l. — Frankl (Ludw. Aug.). Sonntagsblätter (Wien. gr. 8".) I. Iahrg,. l4. August l842, Nr. 33: „Nekrolog". — G oedeke (Karl). Grundriß zur Geschichte der deutschen Dich« tung. Aus den Quellen (Hannover l859 u. f.. Ehlermann. gr. 8".) Bd. I I I , S. 690 und 846. ^ Pichler (Karoline). Sämmt- liche Werke (Wien, 12".) 60. Bändchen. S, 38 u. f. — Schindel (Karl Wilh. Otto Äu>^.). Die deutschen Schriftstellerinn des neunzehnten Jahrhunderts (Leiuzig i823, Brockhaus. l2°.) Bd. I I , S. 470-483. Hllytz, Giovanni (Tonsetzer, geb. in Fiume <832). Von Prager Eltern stammend, erblickte er in Fiume, wohin dieselben übersiedelt waren, das Licht der Welt. Er machte seine Studien in seiner Vaterstadt und begann frühzeitig sein musikalisches Talent zu entfalten, ohne jedoch dasselbe, da er es nicht für seinen Beruf ansah, auszubilden. Als er aber 1830 nach Mailand kam, wirkte das musicalische Leben daselbst mächtig auf ihn ein. Von seinem Vater insoweit, als er bei ihm Contrabaß und Violine erlernt hatte, vorgebildet, zeigte er hinreichend musicalische Kenntnisse, um zur Auf» nähme in das dortige kaiserliche Conser- vatoriunr geeignet befunden zu werden. Dort waren M a z z u c a t o , Lauro Ross i und Stephan Ronche t t i feine Lehrer, und bei Letzterem erlernte er die Compofition mit so günstigem Er» folge, daß er sich an die Schaffung eines größeren Tonwerkes, einer Oper, wagte. So entstand 1853 die Oper „ ^ ?6ss", die, obwohl man ihr noch die Un« sicherheit des Anfängers anmerkte, mit entschiedenem Beifall in Mailand über die Bretter ging und den Namen des Compositeurs in weiteren Kreisen be> kannt machte. Das nächste Werk war die ernste Oper „Amalie", wozu Schil lei 's „Näuber" den Stoff liehen. Mehrere Jahre blieb der junge Componist in Ita- lien, und sind wir über sein Schaffen von 1833 an bis zu seinem Auftreten in Wien, welches im December 1863 cr- folgte, nicht näher unterrichtet. Daselbst brachte er im Carl.Theater um die Mitte genannten Monats die komische Operette ..Mannschaft an Nllrd", Text mit freier Be- nützung eines englischen Stoffes von I . 3 Harisch, zur Aufführung, welche eine sehr günstige Aufnahme fand. Meh- rere Jahre wirkte er nun am genannten Theater, auf welchem er mit noch einigen Operetten Beifall erntete. Dann, Ende August 1868, kam er als Capellmeister an das Theater an der Wien, Anfang 1870 nahm er aber die artistische Leitung der Bühne in Agram zugleich mit der Directorftelle des dortigen Conservato» riums für Musik an. Seine ferneren Schicksale sind uns nicht bekannt. Näh« rend seines mehrjährigen Aufenthaltes iu Wien brachte er außer der scdon ge» nannten Operette „Mannschaft an Bord" noch folgende zur Aufführung: „Mj'.i- pntzli llller die Erufrlchen in der Ehr" (1864), nach einem französischen Stoff; — „Nie DllMrllni non Neapel", Text von Hans Max (1863) Meudonym für Baron Päu- mann^; — „Nie Mchtzchmärmer", Text von Erich Nessl (1866); — „Nie He« nun Vllizq", Spectakeloper in 3 Auf;., Text von Karl Costa (l866); — „Meister Pick", Text von Nessl (l869). Von anderen Arbeiten unseres Compo- nisten sind uns bekannt: die Operetten
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Band 59
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Wurmser-Zhuber
Band
59
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1890
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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