BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld

BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld
Fürstenfeld.jpg
Vereinsdaten
Website: www.panthers.at
Gründungsjahr: 1955
Spielstätte: Stadthalle Fürstenfeld
Präsident und Obmann: Harald Fischl
Manager: Karl Sommer
Trainer: Gerald Vogler
Liga: Österreichische Basketball Bundesliga
  • 2008/09: 3. Platz
  • 2009/10: 2. Platz
Erfolge: Österreichischer Meister:
  • 2008

Cupsieger:

  • 2009

Supercup:

  • 2009

2. Runde Korac-Cup (1S-3N) 1995/96


Die BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld sind ein 1955 gegründeter Basketballverein aus Fürstenfeld in der Steiermark. Er ist sowohl in der Österreichischen Basketball Bundesliga vertreten als auch in der Steirischen Landesliga.

Inhaltsverzeichnis

Spielort

Die Panthers tragen ihre Heimspiele in der bis zu 2000 Zuseher fassenden Fürstenfelder Stadthalle aus, die 1985 errichtet wurde.

Geschichte

OstR Franz Mathias führte im Schuljahr 1951/52 mit den Worten „Die großen Schüler zu mir“ den Basketball in der Fürstenfelder Mittelschule und damit in Fürstenfeld ein. Auf dem Freiplatz vor dem Bundesrealgymnasium und in der Halle wurden bald Körbe installiert.

Am 4. Dezember 1955 meldeten die Fürstenfelder die Basketballabteilung im Rahmen des Turnvereines beim steirischen Verband an. Ein Jahr später nahmen die Oststeirer erstmals an der Meisterschaft teil und schafften in der zweiten Saison den Aufstieg von der 1. Klasse in die Landesliga. Auch eine Mädchenmannschaft wurde gegründet.

1968 wurden die Fürstenfelder erstmals steirischer Meister. Auf die Aufstiegsspiele musste der Klub aber verzichten, da eine geeignete Halle und die finanzielle Grundlage fehlten. Einige Spieler wanderten daraufhin zu ABC Graz und ATSE Graz ab. 1970 wiederholte sich die Szenerie und vom wieder sehr starken Team blieb nur ein kleiner Rest übrig. Der Anschluss an die Spitzenklubs ging verloren. 1972 meldeten sich die Basketballer vom Turnverein Fürstenfeld ab und gründeten den von Saischegg gesponserten BSC Spezi Fürstenfeld. 1979 wurde der Sprung in die B-Liga riskiert. Die Heimspiele mussten aber in Graz ausgetragen werden, da es in der Bezirkshauptstadt noch immer keine geeignete Halle gab. Der Abstieg folgte.

Der Durchbruch gelang mit dem Wiederaufstieg 1986 und der Verpflichtung der beiden US-Spieler Harry Bell (1987) und Clarence Swearengen (1988), die Fürstenfeld 1994 in die A-Liga und auf Anhieb in den Europacup führten. Beim ersten internationalen Auftritt überstand die Mannschaft die erste Runde, hatte anschließend aber gegen die Weltklassemannschaft aus Athen keine Chance. 1996 folgte ein erneuter Abstieg in die B-Liga mit sofortigem Wiederaufstieg.

Seit der Saison 1997/98 sind die Fürstenfelder ein fixer Bestandteil in Österreichs höchster Spielklasse. In den Jahren 2000 und 2001 führten die Panthers, wie sich der Klub jetzt nennt, über 300 Tage lang die Tabelle der A-Liga an. Im Finale um den Meistertitel 2002 unterlag der BSC Raiffeisen Fürstenfeld dem steirischen Lokalrivalen Montan Bears Kapfenberg. Dabei ging das fünfte Spiel der Finalserie vor über 2.000 Zuschauern in der restlos ausverkauften Fürstenfelder Stadthalle erst nach der zweiten Verlängerung mit 107:109 verloren. Leistungsträger der Panthers waren Johnny McNeil, Roland Miller und Aaron Mitchell.

Vor der Saison 2006/07 kam es beim BSC Raiffeisen Fürstenfeld zu einem Präsidentenwechsel und zugleich zu einer Bündelung der Kräfte. Ex-GAK-Präsident Harald Fischl übernahm das Präsidentenamt und die Funktion des Obmannes. Seine drei Stellvertreter sind mit Josef Rath und Alois Bonstingl seine beiden Vorgänger, sowie Helmut Jörg. Nach dem Erreichen des dritten Platzes wurde vor und während der Saison 2007/08 die Mannschaft vollkommen neu zusammengestellt. Mit Miljan Goljovic wurde der ehemalige Topscorer der Euroleague 1999/2000 erworben.

Aus der Semifinalserie gegen die Swans aus Gmunden gingen die Panthers aus Fürstenfeld mit 3:2 als Sieger hervor. Der Finalgegner war mit den Oberwart Gunners ein Lokalrivale. Nach einer ausgeglichenen Serie konnten die Raiffeisen Panthers Fürstenfeld das entscheidende fünfte Spiel bei den Oberwart Gunners mit 89:88 knapp gewinnen und wurden damit erstmals österreichischer Meister. Point Guard Anthony Shavies wurde zum Most Valuable Player der Finalserie gewählt.

In der Saison 2008/09 konnte Fürstenfeld den ersten Cupsieg der Geschichte feiern: Die Panthers besiegten im Finale Wels knapp mit 80:79. Auch im Meisterschaftshalbfinale traf Fürstenfeld auf Wels, verlor die Serie gegen den späteren Meister allerdings mit 1:3. Für Aufregung sorgte dabei Harald Fischl, der seine Spieler im vierten und letzten Halbfinalspiel zum Abtreten bewegen wollte, um gegen die Schiedsrichteransetzung zu protestieren. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Panthers mit 20 Punkten zurück, das Spiel wurde schlussendlich mit 110:125 verloren.[1]

Zum Saisonstart 2009 holten die Panthers im zweiten Anlauf zum ersten Mal den Supercup. Die Panthers setzten sich gegen WBC Raiffeisen Wels mit 77:68 durch.

Saison 2009/2010

Zu- und Abgänge

Basketball Halfcourt.svg

Chappell
Youngblood
Burnette
Starting Lineup der Saison 2009/2010

Zugänge: Coach Bob Gonnen (Allianz Swans Gmunden), Nate Linhart (University of Akron, NCAA), Brian Heinle (De Westhoek Zwevezele, BEL), Jay Youngblood(Oberwart Gunners), Timothy Burnette (Wörthersee Piraten), Alexander Nunner (Monmouth University, NCAA), Jason Chappell (UBC ökoStadt Güssing Knights), Shelton Colwell (Allianz Swans Gmunden)

Abgänge: Coach Aaron Mitchell (BasketClubs Vienna), Bryan Lucas (Eisbären Bremerhaven, GER), Austen Rowland, Samo Grum, Adam Boone, Miljan Goljovic (Zlatorog Lasko, SLO), Slobodan Ocokoljic, Trevor Gaines, Sebastian Pinterits,

Kader

Kader der BSC Raiffeisen Fürstenfeld Panthers in der Saison 2010/2011
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2012/2013)
,
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info letzter Verein
Guards (Point Guard, Shooting Guard)
Center
Guards (Point Guard, Shooting Guard)
Guards (Point Guard, Shooting Guard)
Forwards (Small Forward, Power Forward)
Guards (Point Guard, Shooting Guard)
Guards (Point Guard, Shooting Guard)
Center
Forwards (Small Forward, Power Forward)
14 OsterreichÖsterreich Clemens Krammer 08.10.1981 200 cm seit 2008/09
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bernhard Weber 10.01.1983 206 cm seit 2009/10
Trainer
Nat. Name Position
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten/IsraelIsrael Gerald Vogler Head-Coach
OsterreichÖsterreich Mark Heinrich Ass-Coach
Legende
Abk. Bedeutung
Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 21. November 2009


Ehemalige Spieler

Landesliga

In der Saison 1999/2000 startete der Verein zusätzlich mit einer zweiten Mannschaft, diese errang prompt in der 1. Klasse den Meistertitel und spielt seither in der steirischen Landesliga. Insgesamt konnte der Landesliga-Titel sechs Mal gewonnen werden und vier Mal der Steirische Cup. Die Mannschaft besteht aus ehemaligen bzw. zurückgetretenen Spielern der Bundesligamannschaften zwischen den Jahren 1990 und 2005.

Nachwuchs

Der Verein stellt folgende Nachwuchsmannschaften auf:

  • U10, Trainer Erich Theni, Thomas Hafner
  • U12, Trainer Erich Theni, Thomas Hafner
  • U14, Trainer Mark Heinrich
  • U16, Trainer Mark Heinrich
  • U18, Trainer Mark Heinrich
  • U22, Trainer Christoph Poller

Einzelnachweise

  1. „Präsident fordert Änderungen“, Kleine Zeitung, 22. Mai 2009

Weblinks