Bregenz Handball

A1 Bregenz
Logo von A1 Bregenz
Voller Name A1 Bregenz
Abkürzung(en) A1
Gegründet 1946 als SC Schwarz-Weiß Bregenz
Vereinsfarben gelb / schwarz
Halle Handballarena Rieden-Vorkloster
Plätze
Trainer Roland Frühstück
Liga Handball Liga Austria
2008/2009
Rang 1. Platz
International Champions-League-Gruppenphase
Website www.bregenz-handball.at
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts
Größte Erfolge
National 9x Österreichischer Meister
4x Österreichischer Pokalsieger

A1 Bregenz ist ein Handballverein aus Bregenz in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Logo A1 Bregenz zum 60-Jahr-Jubiläum

A1 Bregenz Handball wurde 1946 als Sektion von SC Schwarz-Weiß Bregenz gegründet (andere Sektionen Fußball und Tischtennis). Immer schon als eigenständiger Verein geführt, löste sich 1999 der Handballverein vom Hauptverein. Der steigende Stellenwert des Vereins ermöglichte das Engagement verschiedener Unternehmen als Haupt- und Namenssponsor, so dass der Vereinsname öfters geändert wurde (Casino Zima Alno Bregenz, PTA Bregenz, Post Bregenz, jet2web Bregenz, A1 Bregenz). Seit der Saison 1997/1998 stammt der Namensgeber aus dem Bereich der Telekom Austria.

Nach der Gründung spielte der Verein zunächst in den unteren Ligen des Deutschen Handball-Bundes mit und arbeitete sich bis in die Verbandsliga (5. Leistungsstufe) hoch. Lediglich die Jugendmannschaften beteiligten sich regelmäßig an den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften. Seit der Saison 1995/1996 ist der Verein in den österreichischen Meisterschaftsbetrieb eingegliedert. Wegbereiter dieses Umstiegs, der erst durch die Zweiteilung der österreichischen Bundesliga in eine West- und Ost-Gruppe ermöglicht wurde, war der Bregenzer Manager Roland Frühstück.

Nach zwei Jahren in der Bundesliga West (2. Leistungsstufe) gelang zum Ende der Saison 1996/1997 der Aufstieg in Österreichs höchste Leistungsklasse, der Staatsliga A (heute Handball Liga Austria, HLA). Die ersten beiden Spielzeiten waren vom Kampf um den Klassenerhalt geprägt, obwohl in der Saison 1998/1999 mit Holger Schneider ein 99-facher deutscher Nationalspieler als Spielertrainer fungierte. Mit der Verpflichtung des kroatischen Olympiasiegers Bruno Gudelj als Spielertrainer in der Saison 1999/2000 entwickelte sich A1 Bregenz zum österreichischen Spitzenteam. Bereits in seiner ersten Saison holte sich A1 Bregenz mit dem ÖHB-Cupsieg den ersten Titel eines Vorarlberger Teams im Männer-Handball. Ein Jahr später folgte der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte. Unter dem ab Saisonbeginn 2003/2004 amtierenden Spielertrainer Dagur Sigurðsson wurde der Erfolgslauf fortgesetzt. Zum Abschluss der Saison 2007/2008 standen bereits vier Pokal- und sieben Meistertitel zu Buche; A1 Bregenz hatte sich sechs Jahre in Serie den Meistertitel gesichert.

Im Europacup erreichte A1 Bregenz vier Jahre in Folge jeweils das Achtelfinale im Pokal der Pokalsieger bzw. im EHF-Pokal, ehe in der Saison 2004/2005 der nächste große Schritt gelang: Erstmals überwinterten die Bregenzer dank des Einzugs in das EHF-Pokal-Viertelfinale im Europapokal. Im Herbst 2005 gelang es dem Team, in der EHF Champions League-Qualifikation den serbischen Meister Vojvodina Novi Sad zu besiegen und in die Gruppenphase einzuziehen. Dort blieb man zwar chancenlos, konnte sich allerdings mit einem 32:31-Erfolg über den SC Magdeburg (Handball) verabschieden. Es handelte sich dabei zudem um den ersten Sieg in der europäischen Königsklasse eines österreichischen Herren-Teams seit den großen Zeiten West Wiens (1994 knapp am Halbfinaleinzug gescheitert).

Struktur (Saison 2011/12)

  • Obmann: Michael Casagranda
  • Vorstand: Günther Tarabochia, Manfred Wassel, Michael Sitte, Michael Dünser
  • Sportdirektor: Roland Frühstück
  • Geschäftsführer: Thomas Berger

Mannschaften:

  • Kampfmannschaft Männer
  • Zweite Mannschaft Männer
  • Männliche Jugend: U21, U19, U17 (2 Teams), U15 (2 Teams), U13 (2 Teams), U11 (2 Teams), U9 (2 Teams), Minis
  • Kampfmannschaft Damen
  • Weibliche Jugend: U15, U13, U11, U9

Kader 2011/12

Nr. Name Nationalität Position im Verein seit
2 Lucas Mayer ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Rechts 2006
4 Lukas Frühstück ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Mitte Eigenbau
5 Marian Klopcic ÖsterreicherÖsterreicher Links Außen 2009
7 Philipp Günther ÖsterreicherÖsterreicher Kreis Eigenbau
8 Alexander Wassel ÖsterreicherÖsterreicher Links Außen Eigenbau
9 Peter Harrich ÖsterreicherÖsterreicher Links Außen Eigenbau
10 Povilas Babarskas LitauerLitauer Rückraum Links 2012
11 Drasko Mrvaljevic KroateKroate Rückraum Mitte 2012
12 Christopher Winkler ÖsterreicherÖsterreicher Tor Eigenbau
14 Julian Rauch ÖsterreicherÖsterreicher Rechts Außen 1998
16 Ralf Patrick Häusle ÖsterreicherÖsterreicher Tor Eigenbau
17 Gernot Watzl ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Links 2009
20 Ante Esegovic ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Rechts Eigenbau
21 Goran Aleksić SerbeSerbe Tor 2009
24 Maximilian Mäser ÖsterreicherÖsterreicher Kreis Eigenbau
36 Andraz Podrvsic Slowenisch Kreis 2011

[1]

Zugänge 2012/13

Name Trikot Nationalität Position
Povilas Babarskas 10 LitauerLitauer Rückraum Links
Drasko Mrvaljevic 11 KroateKroate Rückraum Mitte
Christopher Winkler 12 ÖsterreicherÖsterreicher Tor

Abgänge 2011/12

Name Trikot Nationalität Position
Fabian Posch 15 ÖsterreicherÖsterreicher KM

Erfolge

  • 9 x Österreichischer Meister (2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010)
  • 4 x Österreichischer Pokalsieger (2000, 2002, 2003, 2006)
  • EHF-Pokal-Viertelfinale (2004/05)
  • Champions-League-Gruppenphase (2005/2006, 2006/2007, 2007/2008, 2008/2009)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1] (abgerufen am 6.September 2011)