Handball Liga Austria

Handball Liga Austria ist die höchste Handballliga Österreichs. Bei den Damen wird sie mit dem Namen Women Handball Austria bezeichnet. Sie wird vom Österreichischen Handballbund ausgerichtet.

In der HLA, sind zehn Teams vertreten. Die Meisterschaft wird in mehrere Phasen gegliedert. In der Hauptrunde spielen alle Teams eine einfache Hin- und Rückrunde gegen jeden Gegner. Danach wird die Liga in zwei Gruppen geteilt.

Die ersten sechs Teams spielen in einer weiteren Hin- und Rückrunde um den Einzug ins HLA-Halbfinale, während die letzten vier Teams gegen die besten vier Mannschaften der zweithöchsten Spielklasse um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals wurden österreichische Meisterschaften im Hallenhandball im Jahre 1961, vorerst nur für Männer, ausgetragen. Meisterschaften im Feldhandball gab es bereits seit 1923. Von 1961 bis 1969 wurde der österreichische Meister in einer Turnierform ermittelt. Härteste Konkurrenten der Wiener Mannschaften, von wo aus sich der Handballsport in Österreich verbreitete, waren der ATSV Linz, UHC Salzburg, Edelweiß Linz und der Salzburger AK.

Erst zu Beginn der 1970er etablierte man eine eigene Handballliga, auch für Damen. Der erste Meister der Herren 1972 war UHC Salzburg, bei den Damen triumphierte die Union Admira Landhaus. Die stärksten Herren-Bundesligavereine waren in der Folgezeit UHK Krems, Bärnbach, ASKÖ Linz, Köflach, ATSE Wagner Biro Graz und Stockerau, später auch wieder UHK Westwien. Bei den Damen ist Hypo Niederösterreich seit 1977 der unbestrittene Meister.

Teilnehmer 2012/2013

Herren

Damen

Hypo Niederösterreich,Hypo Niederösterreich 2, Mc Donald's Wiener Neustadt, Tecton WAT Atzgersdorf, DHC WAT Fünfhaus, HC MGT BW Feldkirch, SSV VEG Dornbirn/Schoren, Goldmanndruck Tulln Frauen, MGA Handball, SG UHC Stockerau, HSG Wien, UHC Eggenburg Frauen

Österreichische Meister im Handball

Jahr Herren Damen
1961 ATSV Linz -
1962 WAT Atzgersdorf -
1963 Rapid -
1964 Rapid -
1965 Rapid -
1966 Union West Wien -
1967 Rapid -
1968 UHC Salzburg -
1969 UHC Salzburg -
1970 Union Edelweiß Linz -
1971 Salzburger AK 1914 -
1972 UHC Salzburg – Höller-Eisen Union Admira Landhaus
1973 UHK Krems Union Admira Landhaus
1974 Oberglas Bärnbach Union Admira Landhaus
1975 Union Krems Union Admira Landhaus
1976 Oberglas Bärnbach Union Admira Landhaus
1977 UHK Krems Hypo Niederösterreich
1978 ASKÖ Linz SBL Hypo Niederösterreich
1979 ASKÖ Linz SBL Hypo Niederösterreich
1980 ASKÖ SBL Internorm Linz Hypo Niederösterreich
1981 ASKÖ SBL Internorm Linz Hypo Niederösterreich
1982 Raika Köflach Hypo Niederösterreich
1983 ATSE Waagner Biro Graz Hypo Niederösterreich
1984 ATSE Waagner Biro Graz Hypo Niederösterreich
1985 ATSE Waagner Biro Graz Hypo Niederösterreich
1986 Union Raika Stockerau Hypo Niederösterreich
1987 ATSE Waagner Biro Graz Hypo Niederösterreich
1988 ATSE Waagner Biro Graz Hypo Niederösterreich
1989 UHK Volksbank Wien Hypo Niederösterreich
1990 ATSE Waagner Biro Graz Hypo Niederösterreich
1991 UHK Volksbank Wien Hypo Niederösterreich
1992 UHK Volksbank Wien Hypo Niederösterreich
1993 UHK Volksbank Wien Hypo Niederösterreich
1994 ASKÖ Linde Linz Hypo Niederösterreich
1995 ASKÖ Linde Linz Hypo Niederösterreich
1996 ASKÖ Linde Linz Hypo Niederösterreich
1997 HC Sparkasse Bruck Hypo Niederösterreich
1998 HC Sparkasse Bruck Hypo Niederösterreich
1999 HSG Remus/Bärnbach/Köflach Hypo Niederösterreich
2000 HSG Remus/Bärnbach/Köflach Hypo Niederösterreich
2001 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2002 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2003 HC Hard Hypo Niederösterreich
2004 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2005 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2006 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2007 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2008 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2009 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2010 A1 Bregenz Hypo Niederösterreich
2011 Aon Fivers Margareten Hypo Niederösterreich
2012 Alpla HC Hard Hypo Niederösterreich

Weblinks