Franz Hagenauer

Franz Hagenauer (* 23. Februar 1906 in Wien; † 26. September 1986 in Wien, Österreich) war ein österreichischer Bildhauer.

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Leben

Hagenauer besuchte als zwölfjähriger Bub einen Jugendkurs bei Franz Cizek an der Kunstgewerbeschule in Wien. Ab 1921 studierte er Bildhauerei bei Anton Hanak. Im Jahre 1962 wurde er als Professor für freies Gestalten in Metall an die Hochschule für angewandte Kunst in Wien berufen. [1]

Werke

Hagenauer wurde durch seine kleinen Messingfiguren bekannt, welche die Tradition der Wiener Bronze in moderner Form fortsetzten. Sie werden wie die Objekte von Carl Auböck und Baller gehandelt. Kunsthistorisch sind seine großen expressiven Treibarbeiten aus den 1920er und 1930er Jahren in Kupfer interessant, welche eine radikale Formreduktion aufweisen. [2] [3]

  • Christus an der Ennsbrücke
  • Jünglingskopf in der Österreichischen Galerie
  • Staatswappen für das Wiener Parlament [1]

Werkstätte Hagenauer Wien

Franz Hagenauer arbeitete zusammen mit seinem Bruder Karl Hagenauer in der Werkstätte Hagenauer Wien, welche von seinem Vater Carl Hagenauer im Jahre 1898 gegründet worden ist. [4]

Die Objekte der Werkstätte Hagenauer Wien sind mit dem Werkstattzeichen WHW punziert.

Auszeichnungen

Literatur

  • Marcus Antonius Kutschak: Franz Hagenauer - Biographie und figurales Werk - Versuch einer kunstgeschichtlichen Positionierung, Diplomarbeit Universität Wien 2003.[5]

Einzelnachweise

  1. a b c Galerie Hagenauer Franz Hagenauer 1906
  2. WienMuseum Büste von Franz Hagenauer im Wien Museum.
  3. NEWS-Patrick Kovacs Kunsthandel Weiblicher Akt mit Stiletto, Franz Hagenauer, 1960ff, Seite 1 und 2, PDF.
  4. kunstnetösterreich Werkstätte Hagenauer Wien (WHW).
  5. Nachweis im Österreichischen Bibliothekenverbund