Gleinalmtunnel

Gleinalmtunnel
Gleinalmtunnel
Südportal des Gleinalmtunnels (4. Dez. 2005)
Nutzung Autobahntunnel
Verkehrsverbindung Pyhrnautobahn
Ort Gleinalpe
Länge 8.320 m[1]dep1
Anzahl der Röhren 1, zweite Röhre geplant (2013)
Querschnitt Halbausbau mit Gegenverkehrdep1
Bau
Baukosten  ?
Baubeginn 1973 [1]
Fertigstellung 1978 [1]
Planer  ?
Betrieb
Betreiber ASFINAG
Maut Sondermaut (8,-- €)
Freigabe 1. Röhre 1978, Vollausbau ?
Lage
Gleinalmtunnel (Steiermark)
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Koordinaten
Nordportal 47° 17′ 39,8″ N, 15° 4′ 40,4″ O47.29438333333315.077875
Südportal 47° 14′ 54,3″ N, 15° 9′ 32,9″ O47.24842515.159130555556

Der Gleinalmtunnel ist ein Autobahntunnel in Österreich auf der Pyhrnautobahn (A9) mit einer Länge von 8.320 Metern und verbindet die Bezirke Leoben und Graz-Umgebung in der Steiermark. Der Tunnel erspart den Weg durch das Murtal von Graz über Bruck a.d. Mur in die Bezirke Murtal und Murau. Er wurde am 11. August 1978 eröffnet.

Die Strecke durch den Gleinalmtunnel erbringt eine Zeitersparnis gegenüber dem Murtal über Leoben und Bruck/Mur von ca. 20 Minuten.

Derzeit ist der Tunnel nur einröhrig ausgeführt und wird im Gegenverkehr bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h betrieben. Eine zweite Röhre soll ab 2013 gebaut werden.[2]

Der Gleinalmtunnel wird als Sondermautstrecke betrieben, d. h. unabhängig von der allgemeinen österreichischen Autobahnmaut (Vignette) wird eine zusätzliche Benutzungsgebühr in der Höhe von EUR 8,-- eingehoben.

Der Gleinalmtunnel besitzt wie auch der Bosrucktunnel eine Videomautspur. Nach Vorausbezahlung der Maut bleibt das Kennzeichen ein Jahr gespeichert. In der Videomautspur wird das Kennzeichen gescannt und die Durchfahrt automatisch ohne Wartezeiten ermöglicht.

Am 6. August 2001 ereignete sich im Gleinalmtunnel ein Autounfall, welcher einen folgenschweren Brand verursachte und fünf Menschen das Leben kostete.

Einzelnachweise

  1. a b c Der Gleinalmtunnel: Die Bauweise und die Kosten. Abgerufen am 10. November 2011.
  2. Beate Pichler (17. April 2009): Katschbergtunnel: Ende eines Nadelöhrs. Kleinezeitung.at. Abgerufen am 5. Juni 2010.