Heinrich Schaller

Heinrich Schaller (* 11. November 1959 in Linz) ist ein österreichischer Bankmanager.

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Berufliche Karriere

Nach dem Besuch des Kollegium Aloisianum in Linz studierte er von 1976 an Rechtswissenschaft an der Johannes Kepler Universität Linz und schloss 1984 mit dem Doktorat ab, weiters studierte er jedoch ohne Abschluss Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Nach dem Wehrdienst absolvierte er 1986 sein Gerichtsjahr.

Von 1987 bis 2000 war er in verschiedenen Positionen bei der Raiffeisen Zentralbank tätig. Von 2000 bis Juni 2006 war er Vorstandsdirektorstellvertreter bei Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Von 2000 bis 2004 war er auch im Aufsichtsrat der Kepler-Fondes Kapitalgesellschaft GmbH, sowie ab 2003 auch im Aufsichtsrat der Raiffeisen Kapitalanlagen GmbH. Seit Juli 2006 war er Vorstand der Wiener Börse und löste Stefan Zapotocky ab. Seit Jänner 2010 war er zudem Vorstand der CEE Stock Exchange Group.

Seit dem 1. April 2012 ist er als Nachfolger von Ludwig Scharinger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, und leitet somit die Geschicke der größten Regionalbank in Oberösterreich als Generaldirektor.

Privates

Heinrich Schaller ist geschieden und hat vier Kinder. Er ist Sohn von Karl Schaller, der von 1949 bis zu seinem Tod bei einem Verkehrsunfall 1973 Generaldirektor der Raiffeisen Zentralkasse, Vorläuferfirma der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, war.[1]

Einzelnachweise

  1. Scharinger - Schaller: Raiffeisen entscheidet über Führung nachrichten.at vom 12. März 2011 (abgerufen am 4. Mai 2012)

Weblinks