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vom 24.02.2015, aktuelle Version,

Heinrich Schaller

Heinrich Schaller (* 11. November 1959 in Linz) ist ein österreichischer Bankmanager.

Leben

Heinrich Schaller ist der Sohn von Karl Schaller, der von 1949 bis zu seinem Tod bei einem Verkehrsunfall 1973 Generaldirektor der Raiffeisen Zentralkasse, Vorläuferfirma der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, war.[1]

Nach dem Besuch des Kollegium Aloisianum in Linz studierte er von 1978 bis 1984 Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz. 1984 wurde er in Linz promoviert. Ein Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien beendete er ohne Abschluss. Nach dem Wehrdienst absolvierte er 1986 sein Gerichtsjahr. Schaller ist Ehrenmitglied der beiden katholischen Studentenverbindungen Austro-Danubia Linz und Rhaeto-Danubia Wien, beide im ÖCV.

Von 1987 bis 2000 war er in verschiedenen Positionen bei der Raiffeisen Zentralbank tätig. Von 2000 bis Juni 2006 war er Stellvertreter des Vorstandsdirektors bei Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Von 2000 bis 2004 hatte er ein Aufsichtsratsmandat der Kepler-Fondes Kapitalgesellschaft GmbH, sowie ab 2003 auch ein Aufsichtsratsmandat der Raiffeisen Kapitalanlagen GmbH inne. Seit Juli 2006 war er als Nachfolger von Stefan Zapotocky Vorstand der Wiener Börse. Seit Jänner 2010 war er zudem Vorstand der CEE Stock Exchange Group.

Seit dem 1. April 2012 ist er als Nachfolger von Ludwig Scharinger Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG und Generaldirektor der RLB.

Schaller hat verschiedene Aufsichtsratsmandate inne, darunter bei der AMAG Austria Metall AG und Voestalpine AG. Für die Periode 2013 bis 2018 ist er Vorsitzender des Universitätsrates der Johannes Kepler Universität Linz.

Heinrich Schaller ist geschieden und hat vier Kinder.

Einzelnachweise

  1. Scharinger - Schaller: Raiffeisen entscheidet über Führung nachrichten.at vom 12. März 2011 (abgerufen am 4. Mai 2012)