Kloster Marienfeld (Österreich)

Kloster Marienfeld ist eine Abtei der Zisterzienserinnen der Mehrerauer Kongregation in der Katastralgemeinde Maria Roggendorf in der Gemeinde Wullersdorf in Niederösterreich.

Grabstätte von Hans Hermann Groër

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Kloster Marienfeld wurde von Hans Hermann Groër als Tochterkloster der Zisterzienserinnenabtei Mariastern (Gwiggen) in Vorarlberg gegründet. Mit dem Bau wurde 1974 begonnen. Der damalige Wiener Erzbischof Kardinal Franz König weihte das Kloster am 14. November 1982. Vor dem Kloster befindet sich das Grab des 2003 verstorbenen Gründers und späteren Kardinals Hans Hermann Groër.

Architektur

Den Bauplatz, ein 4 ha großes Areal, auf freiem Feld etwas südwestlich von Maria Roggendorf stellte das Stift Melk zur Verfügung und wurde 1979 mit einer quadratischen Windschutz aus Bäumen umgeben. Der Klosterbau wurde von 1976 bis 1982 nach Plänen des Architekten Walter Hildebrand aus Wien erbaut. Der Klosterbau ist ringförmig mit einem runden Innenhof und hat westlich und östlich zwei Flügelbauten. Der östliche Flügelbau ist die Klosterkirche.[1]

Leitung

Die Gründungspriorin Benedicta Deninger steht dem Kloster seit 2000 als Äbtissin vor.

Gegenwart

Die Haupterwerbsquelle der Schwestern ist die Paramentenwerkstätte. Daneben arbeiten die Nonnen in der Gästebetreuung, dem Gemüse- und Obstanbau und der Kirchenwäscherei für einige Pfarrgemeinden der Umgebung.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Marienfeld (Zisterzienserinnen) ORDEN online

48.61363055555616.123166666667Koordinaten: 48° 36′ 49″ N, 16° 7′ 23″ O