Latschach am Faaker See

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Latschach am Faaker See / slow. Loče ob Baškem jezeru (Dorf)
Ortschaft Latschach am Faaker See
Katastralgemeinde Latschach am Faaker See
Latschach am Faaker See (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Villach-Land (VL), Kärnten
Pol. Gemeinde Finkenstein am Faaker See
Koordinaten 46° 33′ 45,81″ N, 13° 52′ 13,65″ O46.56272513.870458333333662Koordinaten: 46° 33′ 45,81″ N, 13° 52′ 13,65″ O
Höhe 662 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 518 (2001)
Fläche d. KG 3 km²
Postleitzahl A-9582f1
Vorwahlenf0 +43/0 42 54f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 02345
Katastralgemeindenummer 75414
Zählbezirk/Zählsprengel Latschach am Faaker See (10711 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM

Latschach ist ein Dorf südlich des Faaker Sees mit etwa 500 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Es liegt auf einer Seehöhe von ca. 600m und in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Die Bezirkshauptstadt Villach liegt zehn Kilometer nordwestlich.

Infrastruktur

Pfarrkirche St. Ulrich

Der Ort verfügt über ein Kulturhaus, in dem besonders in der Touristiksaison zahlreiche verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Die örtliche Pfarrkirche Hl. Ulrich mit einem sehenswerten Hochaltar stammt aus dem Jahr 1749.[1] Zusammen mit dem sie umgebenden Friedhof steht sie unter Denkmalschutz[2]. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich vom Sommer- und Winter-Tourismus, wovon zahlreiche Privatunterkünfte und mehrere Pensionen zeugen.

Persönlichkeiten

  • Ein berühmter Sportler aus Latschach ist der Radprofi Peter "Paco" Wrolich, der alljährlich auch ein Bergrennen in Latschach organisiert.
  • Der Nazi Hubert Klausner machte 1936 sein Haus in Latschach am Faaker See zum Hauptquartier der illegalen Gauleitung.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Carinthia II.: Sonderheft, Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten, Verlag des naturwissenschaftlichen Vereines für Kärnten, 1956
  2. http://www.bda.at/documents/435482217.pdf
  3. Alfred Elste / Dirk Hänisch / Anton Pelinka: Auf dem Weg zur Macht. Beiträge zur NSDAP in Kärnten von 1918-1938. Braumüller, Wien 1997, S. 296 ff.