Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ludweis-Aigen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ludweis-Aigen enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Ludweis-Aigen, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 529
Status: § 2a
Aigen 1
Standort
KG: Aigen
GstNr.: 3/1
Der 1784 nach einem Brand erneuerte Pfarrhof befindet sich südlich der Kirche, die Geländestufe überbauend. Die schlichte Fassadierung wird auf das Ende des 19. Jahrhunderts datiert.
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ObjektID: 527
Status: § 2a

Standort
KG: Aigen
GstNr.: 1
Die von einem Friedhof umgebene, im Kern gotische und später vollständig im Stil der Spätrenaissance umgestaltete Saalkirche mit ihrem um 1770/80 erbauten, spätbarocken, viergeschossigen Westturm befindet sich auf einer Anhöhe im Nordosten des Ortes. Als Pfarre wurde Aigen erstmals 1300 urkundlich erwähnt. Die Kirche wurde zwischen 1599 und 1606 für die Freiherren Wolfgang und Georg Andre von Hofkirchen umgebaut und um eine Gruft mit einer bemerkenswerten Spätrenaissancetumba aus Rotmarmor erweitert. Der Chor und das schlichte Langhaus sind im Kern gotisch. Der Außenbau weist durch ein Gesims geteilte Strebpfeiler auf profilierten Basen auf. Auch die Spitzbogenfenster zeigen Reste gotischer Profilierung. Flache Gewände und gedrückte Abschlüsse resultieren aus dem Umbau um 1600.
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ObjektID: 528
Status: § 2a

Standort
KG: Aigen
GstNr.: 2
Die Friedhofsmauer wurde im Jahr 1825 errichtet. 1870 erfolgte eine Erweiterung. Bemerkenswert sind eine Grabsteininschrift von 1737, die barocken Reliefgrabsteine Maria Immaculata und Hl. Dreifaltigkeit sowie ein mit 1769 bezeichnetes Kruzifix.
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ObjektID: 535
Status: § 2a
Blumau an der Wild 1
Standort
KG: Blumau an der Wild
GstNr.: 1
Westlich der Kirche, über eine Stützmauer die Geländestufe überbauend, befindet sich der 1736 errichtete Pfarrhof. Der zweigeschoßige Dreiflügelbau mit gefaschten Fenstern, vermauerter Hofarkade und barocken Rauchfängen wurde im Innenraum im späten 19. Jahrhundert verändert. Er verfügt über einige barocke Stuckdecken. Im ehemaligen Speisesaal im zweiten Stock des Obertraktes befindet sich eine stuckierte Flachdecke mit Wappenkartusche Geras und Abt Paul Gratschmer aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Pfarrhof hat eine Schnitzfigur des hl. Paulus aus dem 18. Jahrhundert, Geraser Abtporträts aus der selben Zeit sowie einen barocken Tabernakelkasten in Verwahrung. Zum Gebäude gehören außerdem die Wirtschaftstrakte.
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ObjektID: 533
Status: § 2a

Standort
KG: Blumau an der Wild
GstNr.: 8
Die spätbarocke Saalkirche mit Ostturm befindet sich als nördlicher Abschluss des Straßenplatzes erhöht auf einer Geländestufe im Osten des Ortes. Sie ist umgeben von einem Friedhof mit Karner. Die Kirche war um 1155 dem Stift Geras inkorporiert. Die erste urkundliche Erwähnung als Pfarre stammt von 1230. Der Neubau durch Abt Abt Paul Gratschmayr erfolgte 1750. Das durch ein Satteldach ziegelgedeckte Langhaus und der leicht eingezogene Rechteckchor sind durch Putzlisenen und umlaufendes Gesims gegliedert. Der Bau hat gefaschte Flachbogenfenster mit Stuckunterfassung und ein profiliertes Rechteckportal in der ansonsten schmucklosen Westfassade. Eine Sakristei wurde im Norden angebaut. Ein dreigeschoßiger Ostturm mit abgerundeten Ecken schließt axial zwischen Giebelanschwüngen an das Langhaus an. Er ist durch Gesimse, Lisenen und zuoberst Pilaster gegliedert und verfügt über rundbogige Schallfenster sowie einen Glockenhelm über Uhrengiebeln.
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ObjektID: 534
Status: § 2a

Standort
KG: Blumau an der Wild
GstNr.: 8
Der frühgotische Karner befindet sich südöstlich der Kirche am Friedhof. Der quadratische, modern verputzte Bruchsteinbau mit einfach abgetrennten Eckstrebpfeilern und neueren Flachbogenfenstern verfügt über eine eingezogene, niedrigere Halbkreisapsis mit einem vermauerten, rundbogigen Scheitelfenster und Gruftuntergeschoß. Die Stuckornamentbänder innen wurden um 1600 angefertigt. Sie weisen am Kreuzgratgewölbe eine rippenartige Form auf und werden durch einen Rosettenstein abgeschlossen. In der Apsisnische befindet sich eine Muschel. Zur Ausstattung gehört ein barocker Altar mit einer Figur des Auferstandenen aus dem 18. Jahrhundert sowie ein mit 1876 bezeichnetes Friedhofskreuz.
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ObjektID: 536
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Blumau an der Wild
GstNr.: 1504/1
Auf einem korinthischen Kapitell mit Sockelinschrift befindet sich eine mit 1717 bezeichnete, bekrönende Dreifaltigkeitsgruppe, umzäunt von einer Balustrade mit Eckfiguren.
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ObjektID: 537
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Blumau an der Wild
GstNr.: 1504/9
Am Straßenplatz steht ein im späten 17. Jahrhundert errichteter, sechsseitiger, gemauerter Pranger mit Kugelaufsatz.
BW Datei hochladen Schloss, Meierhof und Schüttkasten
ObjektID: 539
Status: Bescheid
Drösiedl 1
Standort
KG: Drösiedl
GstNr.: 1; 2; 10/2
Das vierflügelige, ehemalige Wasserschloss der Renaissance befindet sich im Westen des Ortes an einer Zufahrtsallee. Der dreigeschoßige, annähernd quadratische Vierflügelbau steht auf einer mächtigen Böschung und ist von regelmäßigen, mit Bruchsteinen ausgemauerten Gräben umzogen. In der Westfront befindet sich ein wohl durch den älteren Kern bestimmter Rücksprung. Das Rundbogenportal in Rechteckblende mit Windlöchern in der Durchfahrtsstraße an der Südfront ist mit 1616, wohl dem Jahr der Fertigstellung, bezeichnet. Aus der Zeit um 1600 stammt die Gliederung durch angrenzende Ornamentbänder mit seitlichem Doppeladlerrelief und Lutherrose an der Durchfahrt. Die Nord- und Südseite im bemerkenswerten Renaissancehof sind in segmentbogige Säulenarkaden aufgelöst. Drei Portale und ein Fenster an der Ostseite sind noch in spätgotischer Art abgefast und sind möglicherweise Reste eines älteren Kerns. Dem Schloss vorgelagert ist ein dreiflügeliger, zweigeschoßiger Meierhof, der auf die Bauzeit des Hauptgebäudes zurückgeht sowie auf der südlichen Seite ein barocker, dreigeschoßiger Schüttkasten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 541
Status: § 2a

Standort
KG: Kollmitzgraben
GstNr.: 54
BW Datei hochladen Flur-/Wegkapelle hl. Sebastian
ObjektID: 542
Status: § 2a

Standort
KG: Liebenberg
GstNr.: 303
Turmartige Kapelle mit romanischem Baukern, nahe der alten Burg Liebenberg im Wald. Mittelalterlicher Original-Außenputz erhalten.[1]
BW Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 544
Status: Bescheid
Ludweis 1
Standort
KG: Ludweis
GstNr.: 2/1
Der ehemalige Pfarrhof ist ein hakenförmiger Bau mit Wirtschaftstrakt und geht im Kern auf das 18. Jahrhundert zurück.
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Ägyd
ObjektID: 543
Status: § 2a

Standort
KG: Ludweis
GstNr.: 1
Die schlichte, barocke Saalkirche mit Westturm und nördlichem Sakristeianbau steht am östliche Ende der südlichen Platzfront. Der im Erdgeschoß tonnengewölbte Westturm hat ein profiliertes Rechteckportal mit Doppelwappen und ist mit der Jahreszahl 1655 bezeichnet. Der obere Teil des Turms, mit rundbogigen Schallfenstern und abgesetzt geschwungenem Pyramidenhelm, stammt aus dem Jahr 1815. Das ziegelgedeckte Langhaus und die eingezogene, in der Grundform vielleicht gotische Fünfseitapsis verfügen über 1949 im Zuge der Einwölbung erneuerte Flachbogenfenster. Im Inneren befindet sich ein eingezogener, rundbogiger Triumphbogen mit Kämpfergesims. Zur teilweise neobarocken Einrichtung gehören unter Anderem ein arkadiertes Orgelgehäuse von Franz Capek aus dem Jahr 1912 und ein Taufstein aus Rotmarmor.
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ObjektID: 545
Status: § 2a

Standort
KG: Ludweis
GstNr.: 993/1
Der mit 1706 bezeichnete Pranger in Form eins mächtigen, achtseitigen, einfach abgestuften Pfeiler wird von einer Rolandsfigur bekrönt.
Datei hochladen Bildstock hl. Ägydius
ObjektID: 546
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Ludweis
GstNr.: 993/1
Die barocke Bildstock mit Kompositkapitell und einer Figur des hl. Ägydius wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut.
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ObjektID: 547
Status: § 2a

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Ludweis
GstNr.: 60/3
Das Pestmarterl am westlichen Ortsausgang ist mit 1673 bezeichnet. Am Reliefaufsatz des Granitpfeilers sind ein Kruzifix und Heilige dargestellt.
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ObjektID: 18438
Status: § 2a

Standort
KG: Radl
GstNr.: 42
Die Ortskapelle ist ein schlichter Barockbau von 1745 mit Halbkreisapsis und Rundbogenfenstern unter Ziegeldach. Der vorgestellte Fassadenturm mit genutetem Erdgeschoß und Pyramidendach stammt ebenso wie die gesamte Fassadengliederung aus dem späten 19./frühen 20. Jahrhundert. Zur Ausstattung der Kapelle gehören ein Kreuzigunsaltar (um 1710), ein Kruzifix in freiem Akanthus- und Bandwerkgeflecht mit davorstehenden Assistenzfiguren der hll. Maria und Johannes dem Evangelisten, eine Predella aus der Bauzeit (1839 und 1974 restauriert) mit einem Schaukästchen aus Glas am Kreuzfuß sowie eine Kirchenfahne mit Ölbild aus dem 18. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 18439
Status: § 2a

Standort
KG: Radl
GstNr.: 883
Der abgefaste Granitpfeiler mit Ecksporen ist mit 1539 bezeichnet. Er steht nördlich des Ortes und ist mit einem schmiedeeisernen Kreuz aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet.
BW Datei hochladen Ortskapelle Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 18442
Status: § 2a

Standort
KG: Seebs
GstNr.: 17
Der schlichte, innen flachgedeckte Bau des frühen 19. Jahrhunderts hat einen wohl später errichteten, vorgestellten Fassadenturm mit Zwiebelhelm und Faschengliederung. Zur Ausstattung gehören ein nachbarockes Säulenaltärchen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, eine neugotische Figur der Maria mit Kind, barocke Statuetten von vier Aposteln, Predellenbilder Christus- und Johannesknabe, Kreuzwegbilder und ein barockisierendes Vortragekreuz.
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ObjektID: 18443
Status: § 2a

Standort
KG: Seebs
GstNr.: 712/2

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Literatur

Einzelnachweise

  1. Liebenberg Sebastiankapelle - Ruine Liebenberg, ludweis-aigen.at
  2. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing