Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nestelbach bei Graz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nestelbach bei Graz enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Nestelbach bei Graz im steirischen Bezirk Graz-Umgebung, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere
ObjektID: 57415
Status: § 2a
Kirchplatz
Standort
KG: Nestelbach
GstNr.: .1
Die Pfarrkirche Nestelbach ist dem Heiligen Jakobus d. Älteren geweiht. Die erste Erwähnung einer Kirche fand im 9. Jahrhundert in Nezilepach im Hengistgau als Filiale von Gleisdorf statt. 1446 wurde auf einer schwer zugänglichen Hanglage, etwas unterhalb des jetzigen Gebäudes, eine ältere Kirche im gotischen Stil errichtet und erstmals urkundlich erwähnt. Um diesen Bau herum befand sich ein Friedhof, der jedoch aufgelassen wurde. In den Jahren von 1779 bis 1783 erfolgte der Neubau im Stil des Spätbarocks. Als Vorbild diente die Pfarrkirche Laxenburg in Niederösterreich[2]. Der Friedhof wurde erneut um die neue Kirche herum angelegt. Aus Platzgründen verlegte man diesen aber auf den Hügelrücken oberhalb der Pfarrkirche. In den 1930er und 1940er Jahren wurden die letzten Grabinschriften von der Kirchenmauer entfernt. Die letzte Generalsanierung der Kirche fand im Jahr 1993 statt.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 112665
Status: § 2a
Kirchplatz
Standort
KG: Nestelbach
GstNr.: .1
Der denkmalgeschützte Firgurenbildstock des Brückenheiligen, der 1393 in Prag ertränkt wurde, steht direkt am neu gestalteten Stiegenaufgang zur Pfarrkirche[3]. Der Bildstock stand einst in unmittelbarer Nähe einer Brücke unter dem Talübergang der Südautobahn, bevor er auf den Nestelbacher Dorfplatz und schließlich auf dem heutigen Standort versetzt wurde.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1. Seite 314f.

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. DEHIO Steiermark S. 314
  3. PDF unter Verordnung Graz-Umgebung
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing