Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschfeistritz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschfeistritz enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Deutschfeistritz im steirischen Bezirk Graz-Umgebung, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Ehem. Sensenwerk Datei hochladen Ehem. Sensenwerk
ObjektID: 47758
Status: Bescheid
Rudolf-Klug-Gasse 73 u. 128
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .36/2; .36/1
Der Sensenhammer mit den beiden Werkshallen wurde 1819 und 1849 vom Hammerherrn Johann Pachernegg errichtet. Die heute noch funktionsfähigen Hämmer werden von sechs Wasserrädern betrieben. 1984 wurde das Werk geschlossen, vom Kulturverein Sensenwerk Deutschfeistritz renoviert und revitalisiert. Es ist heute als Museum zu besichtigen.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Kirchhof mit Ummauerung
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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Kirchhof mit Ummauerung
ObjektID: 56543
Status: § 2a
Deutschfeistritz 1
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .10; .9; 147; .11; 787/5
Die gotische Pfarrkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Ein Teil des Kirchturms wurde später barockisiert. Ursprünglich war die Kirche wahrscheinlich von Wehranlagen umgeben, die aber nicht erhalten sind. Der Hochaltar 1778 wurde vermutlich von Johann Baptist Fischer und Josef Gäminger, die Kanzel vermutlich von Johann Jacob Schoy gestaltet.
BW Datei hochladen Mesnerhaus
ObjektID: 106794
Status: § 2a
Deutschfeistritz 2
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .11
Schloss Thinnfeld Datei hochladen Schloss Thinnfeld
ObjektID: 35924
Status: Bescheid
Deutschfeistritz 64 und 93
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .29; .30
Das Schloss wurde zwischen 1761 und 1764 von Ferdinand Josef v. Thinnfeld nach eigenen Plänen errichtet. Der zweigeschoßige Rechteckbau erhält durch die vier Eckpavillons mit Mansarddächern eine starke Plastizität. Er wird von einem Park umgeben. Die Innenausstattung ist im steirischen Rokoko gestaltet.
Kraftwerk Peggau-Deutschfeistritz
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Kraftwerk Peggau-Deutschfeistritz
ObjektID: 106830
Status: Bescheid
Deutschfeistritz 149
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .126
Das Kraftwerk wurde 1908 in Betrieb genommen und 1965 still gelegt. Das Kraftwerkshaus ist im Jugendstil gestaltet.
BW Datei hochladen Polytechnische Schule/Volkshochschule
ObjektID: 107073
Status: § 2a
Deutschfeistritz 153
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .131
BW Datei hochladen Skulptur Bären
ObjektID: 106841
Status: § 2a
bei Deutschfeistritz 264
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .315
BW Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 106812
Status: § 2a
Grazer Straße 41
Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .86/2
Pfarrhof und Nebengebäude sowie Torbogen
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Pfarrhof und Nebengebäude sowie Torbogen
ObjektID: 56542
Status: § 2a

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .9
Der Pfarrhof, im Kern 16. Jahrhundert, wurde baulich mehrmals verändert und modernisiert. Erhalten sind eine Tramdecke (datiert 1573) und ein spätgotisches Bild des hl. Christophorus (um 1520) sind erhalten.
BW Datei hochladen Straßenbrücke
ObjektID: 106959
Status: § 2a

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: 792/1; 807

Die Brücke führt über die Mur, die hier Deutschfeistritz von Peggau trennt.
Kalvarienberg/Kreuzweg
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Kalvarienberg/Kreuzweg
ObjektID: 106859
Status: § 2a

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .12; 155/1; 156/1
Der Kalvarienberg südlich der Kirche wurde 1695 erbaut. Die barocke Kreuzigungsgruppe mit Christus und den zwei Schächern aus Holz, dem hl. Johannes und den zwei Frauen aus Stein, alle Figuren überlebensgroß, wurde nach 1714 geschaffen. 1969 restauriert. Am Kreuzweg drei barocke Stationskapellen mit Schmiedeisengitter.
Ölbergkapelle
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Ölbergkapelle
ObjektID: 106873
Status: § 2a

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .13
Die barocke Ölbergkapelle wurde 1695 in den Berghang gebaut und hat eine Stichkappentonne und darüber einen Dachreiter mit Zwiebel und Laterne. Im Inneren befinden sich eine barocke Ölberggruppe, ein Tabernakel aus dem Rokoko und eine figürliche Kreuzgruppe mit Engel aus der Bauzeit. Die Glocke wurde 1696 von Florentin Streckfuß gegossen.
BW Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 106880
Status: § 2a

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: .130
Kraftwerk Peggau-Deutschfeistritz, Südliches Stollenportal
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Kraftwerk Peggau-Deutschfeistritz, Südliches Stollenportal
ObjektID: 106836
Status: Bescheid

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: 72/1
Das Stollenportal ist mit historischen Formen ausgebildet.
Eisenbahnbrücke über die Mur Datei hochladen Eisenbahnbrücke über die Mur
ObjektID: 106957
Status: Bescheid

Standort
KG: Deutschfeistritz
GstNr.: 792/2; 815

Die Eisenbahnbrücke über die Mur, als Konstruktionssystem Eisengitterträger, verbindet Deutschfeistritz mit Peggau.
Schloss Stübing
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Schloss Stübing
ObjektID: 57273
Status: Bescheid
Kleinstübing 18
Standort
KG: Kleinstübing
GstNr.: .34; 99
Das Schloss ging aus einem, erstmals 1130 erwähnten Vorgängerbau hervor und wurde 1863 im Windsorstil umgebaut. Die ehemaligen Wehranlagen sind auch heute noch erkennbar.
Römerzeitliche Siedlung KleinstübingBW Datei hochladen Römerzeitliche Siedlung Kleinstübing
ObjektID: ArD-6-015
Status: Bescheid
Schloss und SOS-Kinderdorf
Standort
KG: Kleinstübing
GstNr.: 99
Von der Römersiedlung wurde 2003 eine so genannte Villa rustica ausgegraben. Diese stammt wahrscheinlich aus dem 2. bis 4. Jahrhundert und war Teil eines größeren Gebäudekomplexes. Seit 2009 ist die Ausgrabungsstätte überdacht.
BW Datei hochladen Ansitz Schackhof
ObjektID: 35925
Status: Bescheid
Prenning 9
Standort
KG: Prenning
GstNr.: .10/1
Der Schackhof ist ein zweistöckiges Gebäude und war früher ein freier Edelmannssitz. Er hat einen Schopfwalmgiebel und an der Giebelwand befindet sich eine Sgraffitoverkleidung aus der Zeit um 1620.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 107038
Status: § 2a
Waldstein
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Waldstein
GstNr.: 291
BW Datei hochladen Wartehaus
ObjektID: 107045
Status: § 2a
Waldstein
Standort
KG: Waldstein
GstNr.: .85
Burgruine Waldstein Datei hochladen Burgruine Waldstein
ObjektID: 36702
Status: Bescheid
Waldstein
Standort
KG: Waldstein
GstNr.: .66; .68
Die Burg wurde wahrscheinlich gegen Ende des 11. Jahrhunderts errichtet und wurde erstmals 1152 urkundlich erwähnt. Man ließ sie ab den 16. Jahrhundert verfallen. Heute sind nur mehr der dreieckige Bergfried, der Palas sowie Teile der Burgkapelle erhalten.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Deutschfeistritz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Chronologie. www.sensenwerk.at, abgerufen am 27. November 2011 (deutsch).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing