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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschfeistritz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschfeistritz enthält die 25 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Deutschfeistritz im steirischen Bezirk Graz-Umgebung.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und Kirchhof mit Ummauerung
ObjektID: 56543
Am Kirchberg 4
Standort
KG: Deutschfeistritz
Die gotische Pfarrkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Ein Teil des Kirchturms wurde später barockisiert. Ursprünglich war die Kirche wahrscheinlich von Wehranlagen umgeben, die aber nicht erhalten sind. Der Hochaltar 1778 wurde vermutlich von Johann Baptist Fischer und Josef Gäminger, die Kanzel vermutlich von Johann Jacob Schoy gestaltet.
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ObjektID: 106794
Am Kirchberg 6
Standort
KG: Deutschfeistritz
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ObjektID: 106841
bei Bärensiedlung 1
Standort
KG: Deutschfeistritz

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Kraftwerk Peggau-Deutschfeistritz
ObjektID: 106830
E-Werkstraße 31
Standort
KG: Deutschfeistritz
Das Kraftwerk wurde 1908 in Betrieb genommen und 1965 stillgelegt. Das Kraftwerkshaus ist im Jugendstil gestaltet.
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ObjektID: 106812
Grazer Straße 41
Standort
KG: Deutschfeistritz
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ObjektID: 35924
Kirchberggasse 20
Standort
KG: Deutschfeistritz
Das Schloss wurde zwischen 1761 und 1764 von Ferdinand Josef v. Thinnfeld nach eigenen Plänen errichtet. Der zweigeschoßige Rechteckbau erhält durch die vier Eckpavillons mit Mansarddächern eine starke Plastizität. Er wird von einem Park umgeben. Die Innenausstattung ist im steirischen Rokoko gestaltet.
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ObjektID: 47758
Rudolf-Klug-Gasse 73 u. 128
Standort
KG: Deutschfeistritz
Der Sensenhammer mit den beiden Werkshallen wurde 1819 und 1849 vom Hammerherrn Johann Pachernegg errichtet. Die heute noch funktionsfähigen Hämmer werden von sechs Wasserrädern betrieben. 1984 wurde das Werk geschlossen, vom Kulturverein Sensenwerk Deutschfeistritz renoviert und revitalisiert. Es ist heute als Museum zu besichtigen.[2]
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ObjektID: 107073
Schulgasse 3, 5
Standort
KG: Deutschfeistritz

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Pfarrhof und Nebengebäude sowie Torbogen
ObjektID: 56542

Standort
KG: Deutschfeistritz
Der Pfarrhof, im Kern 16. Jahrhundert, wurde baulich mehrmals verändert und modernisiert. Erhalten sind eine Tramdecke (datiert 1573) und ein spätgotisches Bild des hl. Christophorus (um 1520) sind erhalten.
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ObjektID: 106959

Standort
KG: Deutschfeistritz

Anmerkung: Die Brücke führt über die Mur, die hier Deutschfeistritz von Peggau trennt.


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Kalvarienberg/Kreuzweg
ObjektID: 106859

Standort
KG: Deutschfeistritz
Der Kalvarienberg südlich der Kirche wurde 1695 erbaut. Die barocke Kreuzigungsgruppe mit Christus und den zwei Schächern aus Holz, dem hl. Johannes und den zwei Frauen aus Stein, alle Figuren überlebensgroß, wurde nach 1714 geschaffen. 1969 restauriert. Am Kreuzweg drei barocke Stationskapellen mit Schmiedeeisengitter.

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Ölbergkapelle
ObjektID: 106873

Standort
KG: Deutschfeistritz
Die barocke Ölbergkapelle wurde 1695 in den Berghang gebaut und hat eine Stichkappentonne und darüber einen Dachreiter mit Zwiebel und Laterne. Im Inneren befinden sich eine barocke Ölberggruppe, ein Tabernakel aus dem Rokoko und eine figürliche Kreuzgruppe mit Engel aus der Bauzeit. Die Glocke wurde 1696 von Florentin Streckfuß gegossen.
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ObjektID: 106880

Standort
KG: Deutschfeistritz

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Kraftwerk Peggau-Deutschfeistritz, Südliches Stollenportal
ObjektID: 106836

Standort
KG: Deutschfeistritz
Der Zulaufkanal des Kraftwerks Peggau-Deutschfeistritz führt auf einer Strecke von 1073 Meter als Stollen unter dem Kugelstein hindurch. Der Stollen mit den beiden Portalen wurde 1906 bis 1908 erbaut. Das nördliche Stollenportal liegt in Frohnleiten.
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ObjektID: 106957

Standort
KG: Deutschfeistritz

Anmerkung: Die Eisenbahnbrücke über die Mur, als Konstruktionssystem Eisengitterträger, verbindet Deutschfeistritz mit Peggau.

BW Datei hochladen Siedlungsgebiet, Frühmittelalterliche Siedlung
ObjektID: 130620

seit 2015


Standort
KG: Deutschfeistritz

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Pfarrhof
ObjektID: 36244

seit 2014

Großstübing 1
Standort
KG: Großstübing

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Kath. Pfarrkirche hl. Anna und Friedhof mit Torbau, Initienkapellen und Umfriedung
ObjektID: 57147
Großstübing 133, OG
Standort
KG: Großstübing
f1

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Schloss Stübing
ObjektID: 57273
Schloßweg 16
Standort
KG: Kleinstübing
Das Schloss ging aus einem, erstmals 1130 erwähnten Vorgängerbau hervor und wurde 1863 im Windsorstil umgebaut. Die ehemaligen Wehranlagen sind auch heute noch erkennbar.
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ObjektID: 91004
Schloss und SOS-Kinderdorf
Standort
KG: Kleinstübing
Von der Römersiedlung wurde 2003 eine so genannte Villa rustica ausgegraben. Diese stammt wahrscheinlich aus dem 2. bis 4. Jahrhundert und war Teil eines größeren Gebäudekomplexes. Seit 2009 ist die Ausgrabungsstätte überdacht.

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Ansitz Schackhof
ObjektID: 35925
Weingartleiten Weg 2
Standort
KG: Prenning
Der Schackhof ist ein zweistöckiges Gebäude und war früher ein freier Edelmannssitz. Er hat einen Schopfwalmgiebel und an der Giebelwand befindet sich eine Sgraffitoverkleidung aus der Zeit um 1620.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 107038
Waldstein
Standort
KG: Waldstein
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ObjektID: 107045
Waldstein
Standort
KG: Waldstein
Das hölzerne Wartehaus wurde mit der Inbetriebnahme der Übelbacher Bahn im Jahre 1919 in alter Zimmermannstechnik gefertigt. Im August 2011 wurde das Wartehaus abgebaut, um der stärker werdenden Holzverladung Platz zu machen, und in das Freilichtmuseum Stübing überstellt.[3]
Datei hochladen Burgruine Waldstein
ObjektID: 36702
Waldstein
Standort
KG: Waldstein
Die Burg wurde wahrscheinlich gegen Ende des 11. Jahrhunderts errichtet und wurde erstmals 1152 urkundlich erwähnt. Man ließ sie ab dem 16. Jahrhundert verfallen. Heute sind nur mehr der dreieckige Bergfried, der Palas sowie Teile der Burgkapelle erhalten.

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Waldstein mit Inventar der Schlosskirche
ObjektID: 106992

seit 2013

Waldstein 27
Standort
KG: Waldstein
f1

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Deutschfeistritz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Chronologie. www.sensenwerk.at, abgerufen am 27. November 2011.
  3. Über 90 Jahre altes Wartehaus von Übelbacher Bahn nach Stübing überstellt. In: Verkehrsserver Land Steiermark. 18. August 2011, abgerufen am 2. August 2013.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.