Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Margarethen an der Raab

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Margarethen an der Raab enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Margarethen an der Raab im steirischen Bezirk Weiz, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Mittelalterlicher BurgstallBW Datei hochladen Mittelalterlicher Burgstall
ObjektID: ArD-6-132
Status: Bescheid
Burgstall, am Gogitschweg, Fleischhackerweg
Standort
KG: Kroisbach
GstNr.: 80/1; 80/2
Grabhügel in den FeldwäldernBW Datei hochladen Grabhügel in den Feldwäldern
ObjektID: ArD-6-133
Status: Bescheid
Feldwälder
Standort
KG: St. Margarethen an der Raab
GstNr.: 302/3
Figurenbildstock hl. Anna Datei hochladen Figurenbildstock hl. Anna
ObjektID: 97945
Status: § 2a
bei St. Margarethen an der Raab 163
Standort
KG: St. Margarethen an der Raab
GstNr.: .21/2
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 57669
Status: § 2a
Pfarrhausweg
Standort
KG: St. Margarethen an der Raab
GstNr.: .56
Der geräumige Bau ist am Portal mit 1802 bezeichnet.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe
ObjektID: 57670
Status: § 2a

Standort
KG: St. Margarethen an der Raab
GstNr.: .53
Die Pfarrkirche ersetzte um 1510 einen älteren, kleineren Bau. Das Datum 1513 am Südportal weist darauf hin. Die Datierung 1322 am Westturm stammt vielleicht vom alten Bau. Die Kirche wurde wohl Ende des 19. Jahrhunderts erneuert, 1970 erfolgte eine Gesamtrestaurierung, die letzte Renovierung 1991. Die Kirche ist eine der wenigen erhaltenen gotischen Landkirchen der Region.

Das dreijochige Langhaus mit Netzrippengewölbe wird von einem eingezogenen, einjochigen Chor mit 3/6-Schluss und halben Rautensterngewölbe auf Konsolen abgeschlossen. Der vorgestellte quadratische Westturm hat ein Kreuzrippengewölbe im Untergeschoß, die Glockenstube stammt aus dem Jahre 1616. Das Westportal wurde 1871 erneuert, das reichgegliederte Kielbogenportal an der Südseite ist zugemauert. Um den ganzen Bau gibt es abgetreppte Strebepfeiler, am dritten Joch zwei Seitenkapellen und eine Sakristei aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgelempore wurde gegen 1800 erbaut. Am Fronbogen ein Fresko aus dem Jahre 1931 von Ludwig Kurz-Goldenstein. Die Einrichtung wurde im Zuge der Regotisierung nach Plänen des Architekten Hans Pascher 1896/97 teilweise erneuert, nur Hochaltar und Teile des linken Seitenaltars stammen noch aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Kanzel, Taufbrunnen und eine Figur des hl. Christophorus außen im Südportal stammen von Alfred Schlosser aus dem Jahren 1970/71.[3] 1998 gestaltete Adolf Osterider zwei Fenster zu den Themen Taufe und Auferstehung und der Bildhauer Fred Höfler einen Weihwasserkessel und einen Opferkerzenständer.[4]

Grabhügelgruppe im BlumentalBW Datei hochladen Grabhügelgruppe im Blumental
ObjektID: ArD-6-134
Status: Bescheid
Blumental
Standort
KG: Takern II
GstNr.: 217
Aufnahmsgebäude des Bahnhofes Takern Datei hochladen Aufnahmsgebäude des Bahnhofes Takern
ObjektID: 47240
Status: Bescheid

Standort
KG: Takern I
GstNr.: .90
Flur-/Wegkapelle Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 98087
Status: § 2a

Standort
KG: Zöbing
GstNr.: 285/2

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  •  Kurt Woisentschläger, Peter Krenn, Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 468-469.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Margarethen an der Raab – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2.  Kurt Woisentschläger, Peter Krenn, Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 469.
  3.  Kurt Woisentschläger, Peter Krenn, Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 468.
  4. Steckbrief Kirche und Pfarre. In: Marktgemeinde St. Margarethen an der Raab. Abgerufen am 9. Dezember 2012.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
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