Marc Digruber

Marc Digruber Ski Alpin
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 29. April 1988
Größe 176 cm
Gewicht 80 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Super-G, Super-Kombination
Verein Sportunion Mitterbach
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 14. November 2010
 Gesamtweltcup 115. (2010/11)
 Slalomweltcup 47. (2011/12)
 Kombinationsweltcup 38. (2010/11)
letzte Änderung: 15. Dezember 2012

Marc Digruber (* 29. April 1988) ist ein österreichischer Skirennläufer. Er gehört seit 2008 dem B-Kader des Österreichischen Skiverbandes an und erzielt seine besten Resultate in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom sowie in der Super-Kombination. Sein Großonkel[1] Franz Digruber und dessen Schwester Grete Digruber waren in den 1960er-Jahren erfolgreiche Skirennläufer.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Der aus Mitterbach am Erlaufsee stammende Marc Digruber besuchte von 1998 bis 2002 die Skihauptschule in Lilienfeld[2] und anschließend die Skihandelsschule mit Aufbaulehrgang zur Berufsreifeprüfung im TZW Waidhofen an der Ybbs.[3][4] Als Läufer des niederösterreichischen Landeskaders bestritt er im Dezember 2003 seine ersten FIS-Rennen, der erste Podestplatz gelang ihm im Februar 2006. Nach Saisonende wurde der damals 18-Jährige nach drei Jahren im Landeskader in den Nachwuchskader des Österreichischen Skiverbandes aufgenommen.[5][6][4] Im Januar 2007 nahm Digruber erstmals an einem Europacuprennen teil, kam aber nicht ins Ziel und startete ein Jahr lang weiter bei FIS-Rennen. Nach einem Sieg bei den polnischen Slalommeisterschaften im März 2007 und dem Gewinn der FIS-Super-Kombination in Matrei in Osttirol im Dezember 2007 ist er seit Jänner 2008 regelmäßig im Europacupeinsatz. Erstmals punkten konnte er mit Rang 17 im Slalom von Garmisch-Partenkirchen am 17. Februar 2008. Zehn Tage später kam er bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 im spanischen Formigal zum Einsatz, wo er Achter im Slalom und Zwölfter im Riesenslalom wurde. Ende Jänner war er bei den Österreichischen Juniorenmeisterschaften 2008 Zweiter im Riesenslalom gewesen. Nach dem Winter stieg er vom Nachwuchskader in den B-Kader des ÖSV auf.[5]

Am 2. Dezember 2008 erlitt Marc Digruber im Europacup-Riesenslalom auf der Reiteralm einen Kreuzbandriss,[5] weshalb er die gesamte Saison 2008/2009 pausieren musste. Im Winter 2009/2010 erzielte er nach dem Jahreswechsel zahlreiche Podestplätze in FIS-Rennen und erreichte nach einigen punktelosen Rennen auch im Europacup ansprechende Resultate, unter anderem mit dem fünften Platz in der Super-Kombination von Sarntal/Reinswald am 4. März 2010. Im Weltcup startete Digruber erstmals am 14. November 2010 im Slalom von Levi. Bei seinem Weltcupdebüt verfehlte der 22-Jährige allerdings die Qualifikation für den zweiten Lauf der besten 30. In seinem dritten Weltcuprennen, der Super-Kombination im bulgarischen Bansko am 26. Februar 2011, gewann Digruber als 20. die ersten Weltcuppunkte. Tags darauf belegte er Platz 23 im Slalom. Am Ende der Saison wurde er Österreichischer Staatsmeister in der Super-Kombination.

In der Saison 2011/2012 kam Digruber bereits öfters im Weltcup zum Einsatz. Wie im Vorjahr gewann er zweimal Weltcuppunkte, wobei sein bestes Saisonresultat der 23. Platz im Slalom von Wengen war. Im Jahr 2012 begann er eine Ausbildung als Polizeispitzensportler.[7]

Erfolge

Juniorenweltmeisterschaften

Weltcup

  • 1 Platzierung unter den besten 20

Europacup

  • 2 Platzierungen unter den besten fünf

Weitere Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ORF 2: Niederösterreich heute. 11. November 2010
  2. Marc Digruber im ÖSV-Europacup-Team. Skihauptschule Lilienfeld, 16. Juni 2008, abgerufen am 12. November 2010
  3. Niederösterreichische Nachrichten, 2007 (online)
  4. a b Niederösterreichische Nachrichten, 2006 (online)
  5. a b c SPORTUNION Mitterbach stellt Spitzenskiläufer. in: Sportunion Niederösterreich: Sportunion Aktuell. Folge 1, Jahrgang 2009, Seite 13 (PDF, 2,9 MB)
  6. Niederösterreichische Nachrichten, 2006 (online)
  7. Neue Spitzensportler in der Polizei NÖ. www.noe-news.at, 7. Jänner 2012, abgerufen am 15. Dezember 2012.