Sanitätsdienst des Bundesheeres

Der Sanitätsdienst des Bundesheeres ist eine Einheit des österreichischen Bundesheeres, der die übergeordnete Rolle der Betreuung von Verletzten und Kranken zukommt. Die Sanitäter sorgen für die Erstbetreuung der Verwundeten und transportieren sie in ein Feld- oder Zivilspital. Im Alltag zählt es zu den Aufgaben der Sanitäter, auf die Hygiene und die medizinische Versorgung in den Kasernen zu achten. Außerdem übernehmen die Sanitäter die medizinische Betreuung bei der Musterung der neuen Rekruten.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung zum Sanitäter

Die Ausbildung der Sanitäter beginnt ebenso wie andere mit der unverzichtbaren Grundausbildung. Während der Grundausbildung erlernen die Rekruten zwar den Umgang mit dem Sturmgewehr, aber in der darauffolgenden Zeit wird aus Gründen der Selbstverteidigung nur mehr die Glock-Pistole verwendet. Auf dieses Training folgt die sanitätsdienstliche Spezialschulung. Diese Ausbildung nach modernsten medizinischen Erkenntnissen ist umfangreich, sie schließt mit zivil anerkannten Prüfungen ab. Nach dem 6-monatigen Grundwehrdienst erhält man den Rang eines Rettungssanitäters, bei einer 1-jährigen Verlängerung den eines Notfallsanitäters. Die Ausbildung erfolgt hauptsächlich in der Sanitätsschule in Wien-Stammersdorf und teilweise in den Militärspitälern Graz und Innsbruck.

Verwendung im Sanitätsdienst

Ausgebildete Sanitäter können im Bundesheer zu folgenden Tätigkeiten herangezogen werden:

  • Rettungssanitäter
  • OP-Gehilfe
  • Ordinationsgehilfe
  • Die Ausbildung zum Sanitätsunteroffizier ist ebenfalls möglich.
  • Mit abgeschlossenen Medizinstudium kann man eine Karriere als Militärassistenz- oder Feldarzt anstreben.

Literatur

Weblinks