Stefan Schmuckenschlager

Stefan Schmuckenschlager (* 20. September 1978 in Klosterneuburg) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Er ist Bürgermeister der niederösterreichischen Stadt Klosterneuburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Stefan Schmuckenschlager stammt aus einer Politikerfamilie. Sein Großvater Johann Hinterndorfer war Stadtrat in Klosterneuburg, sein Vater Josef dort Gemeinderat. Sein Zwillingsbruder Johannes Schmuckenschlager ist Abgeordneter im Nationalrat.

Stefan Schmuckenschlager ging zur Volkschule in Klosterneuburg und machte seine Matura in Wien, danach leistete er seinen Präsenzdienst. Seine Sponsion erhielt er an der Universität Wien in Politikwissenschaft. Bei der Bundesbeschaffung (BBG) ist er Key-Account-Manager.

Er ist im Rudersport aktiv. Sein Verein ist der Klosterneuburger Ruderverein Normannen. Unter Trainer Willi Bauer war er mehrfacher niederösterreichischer Landesmeister und 1996 österreichischer Jugendmeister[1]. Zusammen mit seinem Bruder war er im Zweier österreichischer Vizejugendmeister. Beim Österreichischen Ruderverband (ÖRV) war Stefan Schmuckenschlager für die Pressearbeit zuständig.

Politischer Werdegang

1999 trat Stefan Schmuckenschlager in die ÖVP ein. Zuerst war er Medienverantwortlicher der Jungen Volkspartei (JVP) Klosterneuburg, dann in der Fraktion der ÖVP Klosterneuburg verantwortlich für die Pressearbeit. Für die Bürgermeisterwahl 2005 war er Mitarbeiter des Wahlkampfbüros des langjährigen Klosterneuburger Bürgermeisters Gottfried Schuh. Ab 2005 war Stefan Schmuckenschlager Gemeinderats-, ab April 2008 Stadtratsmitglied mit Zuständigkeit für den Hoch- und Tiefbau.

2009 trat Gottfried Schuh von seinem Amt zurück. Der niederösterreichische Architekt und Landtagsabgeordnete Willibald Eigner wurde von der ÖVP als Nachfolger nominiert. Aufgrund eines Bauskandales um die Villa Meran wurde die Kandidatur Eigners zurückgezogen und Stefan Schmuckenschlager vorgeschlagen. Dieser gewann die Abstimmung im Stadtrat und wurde so im November 2009 Bürgermeister von Klosterneuburg.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ehrentafel der Ruderer und Ruderinnen des Rudevereines Normannen, Seite 3 (PDF)