Steirisches Vulkanland

Das Steirische Vulkanland ist Marketingbegriff für eine Region im Südosten Österreichs.

79 Gemeinden aus dieser Region, aus den Bezirken Feldbach, Radkersburg, Fürstenfeld und Weiz haben sich im Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes zusammengeschlossen. Mit Förderung durch das Leader+ Programm der Europäischen Union soll versucht werden, die Wirtschaft und den Zusammenhalt der Region zu stärken.

Die Bezeichnung Steirisches Vulkanland leitet sich von Resten von Vulkanen ab, die in der Region heute noch als Hügel sichtbar sind. Diese stammen aus der Zeit vor ca. 17 Million Jahren (im Miozän) sowie aus einer jüngeren Periode des Vulkanismus vor ca. 2 Millionen Jahren (Pliozän); der bekannteste davon ist der Gleichenberger Kogel.

Das Marketing rund um den Begriff konzentriert sich auf Kulinarik (was hier wächst hat Wert), Handwerk (wir schaffen Lebensqualität), die Region der Lebenskraft (zu Gast im Vulkanland) und Energie („Energievision 2025“).

Im April 2012 wurde zunächst von der Steirischen Landesregierung beschlossen, die Bezirke Radkersburg und Feldbach mit Wirkung vom 1. Jänner 2013 zum „Bezirk Vulkanland“ zusammenzuschließen.[1] Nachdem sich Proteste in den betroffenen Bezirken aber auch vonseiten der Dachmarke Steirisches Vulkanland regte, nahm die Landesregierung von diesen Plänen aber wieder Abstand und bezeichnete die zusammengelegten Bezirke fortan als Bezirk Südoststeiermark.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ORF Steiermark: Weitere Bezirksfusionen: Aus 6 werden 3. Artikel vom 20. April 2012.
  2. ORF Steiermark: Aus "Vulkanland" wurde "Südoststeiermark". Artikel vom 23. April 2012.