Susi Singer

Susi Singer (* 27. Oktober 1895 in Wien; † 1955 in Kalifornien, USA) war eine österreichisch-US-amerikanische Keramikerin.

Nach ihrem Studium an der Kunstschule für Frauen und Mädchen unter Tina Blau, Adolf Böhm und Otto Friedmann wurde sie Mitglied der Wiener Werkstätte (1917–1925). 1922 veröffentlichte die Fachzeitschrift Deutsche Kunst und Dekoration erstmals Skulpturen von Susi Singer. 1925 erhielt sie eine Goldene Medaille bei der Pariser Kunstgewerbeausstellung (Exposition internationale des Arts Décoratifs et industriels modernes) für ihre einen Meter hohe Originalkeramik. Im selben Jahr gründete sie eine eigene Werkstatt für Keramik in Grünbach am Schneeberg. 1937 emigrierte sie in die USA. Sie starb 1955 in Kalifornien.[1]

Einzelnachweise

  1.  Waltraud Neuwirth: Wiener Keramik. Klinkhardt und Biermann, Braunschweig 1974, ISBN 3-7814-0163-4.