Swietelsky

Dieser Artikel beschreibt das Unternehmen Swietelsky. Für den gleichnamigen Firmengründer siehe Hellmuth Swietelsky
SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H.
Swietelsky-Logo
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Sitz Linz, Österreich
Mitarbeiter 7721 (2008/2009)
Umsatz 1.358 Mio. (2008/2009)
Produkte Bauunternehmen
Website www.swietelsky.at

Die Firma Swietelsky ist ein österreichisches Bauunternehmen mit Sitz in Linz.

Das Unternehmen beschäftigt sich mit Hoch- und Tiefbau und setzte im Jahr 2008 mit 7.700 Mitarbeitern 1,3 Milliarden Euro um. Der Umsatz verteilte sich ungefähr je zur Hälfte auf Österreich und das Ausland. Neben der Zentrale in Linz bestehen in ganz Österreich Niederlassungen. Aber auch in allen Nachbarländern, sowie in Rumänien, Serbien und im Vereinigten Königreich bestehen Tochterunternehmen.

Geschichte

Das Unternehmen wurde von Hellmut Swietelsky im Jahr 1936 in Gmunden in Oberösterreich gegründet. Es beschäftigte sich vor allem mit Straßenbau und Asphaltierung. Bereits 1937 übersiedelte die Firma nach Linz. Die erste Mischanlage wurde 1938 in Betrieb genommen. Bei Kriegsausbruch begann die Firma mit dem Eisenbahnbau rund um Wien und gründete einen neuen Standort in Wien. Für Bauten im Ausland wurde die Kontinentale Bau gegründet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs das Unternehmen durch den Wiederaufbau schnell, schuf in allen Bundesländern Niederlassungen und arbeitete in allen Bausparten. Bereits 1957 gehörte das in eine GesmbH. & Co KG umgewandelte Unternehmen zu den größten fünf Bauunternehmen in Österreich. 1962 wurde ein Tochterunternehmen in München mit Standorten in Traunstein und Emmerting gegründet.

Der Firmengründer Hellmuth Swietelsky wurde 1965 von der Internationalen Road Federation in Washington (D.C.) zum Man of the Year ernannt.

Im Jahr 1974 erhielt das Prüflabor in St. Martin bei Traun die Zulassung als Staatlich Autorisierte Prüfanstalt und im Jahr 1976 die Staatliche Auszeichnung, das Staatswappen im Geschäftsverkehr führen zu dürfen.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges im Jahr 1989 und in den Folgejahren wurden auch in einigen östlichen Nachbarländern Niederlassungen gegründet.

Im Jahr 2000 wurde das Unternehmen nach der ISO 9000 zertifiziert.

In den Jahren nach 2000 wurden noch einige kleinere Unternehmen gekauft, beziehungsweise Anteile übernommen. So ist Swietelsky einer der Teilhaber an dem Unternehmen Rail Transport Service oder eurailpool.

Seit dem Jahr 2005 ist das Unternehmen mehrheitlich im Besitz der beiden Geschäftsführer Kladensky und Brustmann, die gemeinsam etwa 60 % des Kapitals halten, während der restliche Anteil von etwa 40 % der Tochter des Firmengründers, Veronika Hovaguimian, gehören.[1]

Einzelnachweise

  1. Familienunternehmen Swietelsky von beiden Geschäftsführern übernommen Boerse.Express vom 26. Juli 2005 abgerufen am 2. August 2009

Weblinks