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vom 23.11.2016, aktuelle Version,

Swietelsky

SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H.
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Österreich)
Gründung 1936
Sitz Linz, Österreich
Mitarbeiter 8 700 (2015/2016)
Umsatz 2,1 Mrd. (2015/2016)
Branche Bauunternehmen
Website www.swietelsky.com

Die Firma Swietelsky ist ein österreichisches Bauunternehmen mit Sitz in Linz.

Die Aktivitäten des Unternehmens erstrecken sich auf alle Sparten des Bauwesens, insbesondere auf den Hoch- und Tiefbau. Swietelsky setzte im Jahr 2015/16 mit 8.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 2,1 Milliarden Euro um. Der Umsatz verteilte sich je zur Hälfte auf Österreich und das Ausland. Neben der Zentrale in Linz bestehen in ganz Österreich Niederlassungen. In den umliegenden Nachbarländern Deutschland, Ungarn, Tschechien und Slowakei sowie in Rumänien, Serbien, Australien und im Vereinigten Königreich und einigen weiteren Ländern bestehen weitere Niederlassungen und Tochterunternehmen.

Geschichte

Das Unternehmen wurde von Hellmuth Swietelsky im Jahr 1936 in Gmunden in Oberösterreich gegründet. Es beschäftigte sich vor allem mit Straßenbau und Asphaltierungen. Bereits 1937 übersiedelte die Firma nach Linz. Die erste Mischanlage wurde 1938 in Betrieb genommen. Bei Kriegsausbruch begann die Firma mit dem Eisenbahnbau rund um Wien und gründete einen neuen Standort in Wien. Für Bauten im Ausland wurde unter anderen die Kontinentale Bau gegründet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs das Unternehmen durch den Wiederaufbau schnell, schuf in allen Bundesländern Niederlassungen und wurde in allen Bausparten tätig. Bereits 1957 gehörte das in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umgewandelte Unternehmen zu den größten fünf Bauunternehmen in Österreich. 1962 wurde ein Tochterunternehmen in München mit Standorten in Traunstein und Emmerting gegründet.

Der Firmengründer Hellmuth Swietelsky wurde 1965 von der Internationalen Road Federation in Washington, D.C. zum Man of the Year ernannt.

Im Jahr 1974 erhielt das Prüflabor in St. Martin bei Traun die Zulassung als Staatlich Autorisierte Prüfanstalt und im Jahr 1976 die Staatliche Auszeichnung, das Staatswappen im Geschäftsverkehr führen zu dürfen.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges im Jahr 1989 und in den Folgejahren wurden auch in einigen östlichen Nachbarländern Niederlassungen gegründet.

Im Jahr 2000 wurde das Unternehmen nach der ISO 9000 zertifiziert.

In den Jahren nach 2000 wurden einige Tochterunternehmen gekauft, beziehungsweise Anteile übernommen. So ist Swietelsky einer der Teilhaber an dem Unternehmen Rail Transport Service oder eurailpool.

Die Änderung der Geschäftsanteile in der bestehenden Eigentümerstruktur brachte seit dem Jahr 2005 ein neues Mehrheitsverhältnis. Somit wird das Unternehmen seit 2012 in der Tradition als Familienunternehmen von den beiden Eigentümerfamilien Hovaguimian und Brustmann geführt.

Heute ist Swietelsky der drittgrößte österreichische Bauindustriekonzern mit durchschnittlich rund 8.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin und einem Jahresumsatz von mehr als 2,1 Mrd. €. Derzeit befinden sich im Besitz des Konzerns etwa 100 Tochterfirmen im In- und Ausland.

Swietelsky ist ein nach ISO 9001:Qualitätsmanagementsystem, ISO 14001:Umweltmanagementsystem und BS OHSAS 18001:Sicherheitssystem zertifiziertes Unternehmen.

  Commons: Swietelsky  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien