Tractatus-Preis

Der Tractatus-Preis für philosophische Essayistik wird vom Philosophicum Lech vergeben.

Seit 2009 verleiht das Philosophicum jährlich den Tractatus für philosophische Essayistik, der mit 25.000 € dotiert ist. Die Jury der ersten drei Vergaben besteht aus Ursula Pia Jauch, Rüdiger Safranski und Helmut A. Gansterer.[1].

Preisträger

Nr Jahr Preisträger Mitnominierte
01 2009 Franz Schuh für Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Im ersten Jahr gab es keine Shortlist.
02 2010 Kurt Flasch für Kampfplätze der Philosophie. Michael Hampe Das vollkommene Leben., Byung-Chul Han Duft der Zeit., Martin Seel Theorien., Wolfgang Sofsky Das Buch der Laster., Albrecht Wellmer Versuch über Musik und Sprache.[2]
03 2011 Norbert Bolz für Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht.[3] Byung-Chul Han Müdigkeitsgesellschaft., Marie Luise Knott Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt., Robert Pfaller Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie., Peter Strasser Was ist Glück., Joseph Vogl Das Gespenst des Kapitals.[4]
04 2012 Karl-Markus Gauß Ruhm am Nachmittag., Byung-Chul Han Topologie der Gewalt., Thomas Macho Vorbilder., Herbert Schnädelbach Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann., Wolfgang Sofsky Todesarten. Über Bilder der Gewalt., Andreas Urs Sommer Lexikon der imaginären philosophischen Werke., Wolfgang Welsch Mensch und Welt. Eine evolutionäre Perspektive der Philosophie.[5]

Einzelnachweise

  1. Philosophicum Lech vergibt Tractatus Die Presse, 5. Mai 2009
  2. Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus 2010 philosophicum.com
  3. Tractatus-Preisträger 2011 - Norbert Bolz philosophicum.com
  4. Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus 2011 philosophicum.com
  5. Bekanntgabe der Shortlist für den Tractatus 2012 Jury: Ursula Pia Jauch, Rüdiger Safranski, Franz Schuh. philosophicum.com, Abgerufen am 7. Juli 2012