Vrints zu Falkenstein

Vrints zu Falkenstein ist ein österreichisches Hochadelsgeschlecht.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1850 erwarb der auf eine Standeserhöhung vom 26. September 1744 verweisende Maximilian (Reichs-)Freiherr Vrints von Treuenfeld (1802–1896)[1], k.k. a.o. Gesandter und bevollmächtigter Minister am königlich belgischen Hofe zu Brüssel, durch Heirat die Herrschaft Poysbrunn-Falkenstein. Am 5. Juli 1860 erhob ihn Kaiser Franz Joseph I. mit dem Prädikat zu Falkenstein in den österreichischen Grafenstand zu Maximilian Graf Vrints von Treuenfeld und zu Falkenstein.[2]

Als eines von 64 gräflichen Geschlechtern hatte es einen erblichen Sitz im Herrenhaus, dem Oberhaus des österreichischen Reichsrates.

Besitztümer

Palais Vrints zu Falkenstein

1887–89 lässt Maximilian Graf Vrints von Treuenfeld und zu Falkenstein[1] sich von Ludwig Richter (1855–1925) und Alois Schumacher (1838–1910) das Palais Vrints zu Falkenstein in Wien errichten und ausstatten.[Anm. 1] Seit 1921 dient es als Sitz der griechischen Botschaft.

Einzelnachweise

  1. a b † Graf Maximilan Vrints. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 11423/1896, 12. Juni 1896, S. 6, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.
  2. Vrints von Treuenfeld, Freiherren und Grafen. In: Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Band 9: Steinhaus – Zwierlein. Voigt, Leipzig 1870, S. 421 ff. – Text online.

Anmerkungen

  1. Maximilian Alexander Graf Vrints von Treuenfeld und zu Falkenstein (* 1844), Sohn des (auf Schloss Poysbrunn verschiedenen) Erbauers, verstarb am 8. Februar 1900 in diesem Palais. – Siehe: Kleine Chronik. (…) † Graf Maximilan Alexander Vrints. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, Nr. 12737/1900, 8. Februar 1900, S. 1, unten links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.