Zittelhaus

Zittelhaus
OeAV-Hütte Kategorie I
Zittelhaus (links) und Sonnblickobservatorium (rechts)
Zittelhaus (links) und Sonnblickobservatorium (rechts)
Lage Am Gipfel des Hohen Sonnblicks; Salzburg; Talort: Rauris
Gebirgsgruppe Goldberggruppe
Geographische Lage 47° 3′ 14″ N, 12° 57′ 23″ O47.05388888888912.9563888888893106Koordinaten: 47° 3′ 14″ N, 12° 57′ 23″ O
Höhenlage 3106 m ü. A.
Zittelhaus (Land Salzburg)
Zittelhaus
Besitzer Sektion Rauris
Hüttentyp Hütte
Beherbergung 26 Betten, 57 Lager
Winterraum 10 Lager
Weblink Zittelhaus
Hüttenverzeichnis OeAV DAV

Das Zittelhaus ist eine Schutzhütte des OeAV in Salzburg. Sie liegt direkt am Gipfel des Hohen Sonnblicks auf 3106 m ü. A. in der Goldberggruppe.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1886 wurde das Schutzhaus auch als meteorologische Station errichtet, nach Zubauten wurde das Haus nach Professor Zittel, einem Münchner Meteorologen und Präsident des DAV benannt. Die Kosten für den Bau trug der deutsch-österreichische Alpenverein. 1925 erwarb die Sektion Halle an der Saale das Haus. 1984 kaufte die Sektion Rauris des OeAV die Hütte.[3]

Zustiege

  • Fleißkehre der Glocknerstraße, 1522 m ü. A., Gehzeit 7 Stunden
  • Kolm-Saigurn, 1598 m ü. A., Gehzeit 5 Stunden

Übergänge

Touren

  • Schareck 3122 m ü. A., Gehzeit 4 Stunden
  • Hocharn 3254 m ü. A., Gehzeit 3 Stunden 30 Minuten
  • Goldbergspitze 3072 m ü. A., Gehzeit 1 Stunde
  • Hoher Sonnblick 3105 m ü. A., Gehzeit 5 Minuten

Vom Hohen Sonnblick führt der Klagenfurter Jubiläumsweg über den Hocharn, die Krumlkeesscharte mit dem Otto-Umlauft-Biwak zum Hochtor und weiter zum Wallackhaus. Es handelt sich dabei um eine hochalpine Gratbegehung im I. Schwierigkeitsgrad, teilweise über Gletscher, und einer Gehzeit von 11 bis 15 Stunden.[4]

Karte

  • Alpenvereinskarte Blatt 42, 1:25.000, Sonnblick

Einzelnachweise

  1. Hüttenverzeichnis OeAV
  2. Homepage Zittelhaus
  3. Chronik der Sektion Rauris im OeAV
  4. Liselotte Buchenauer, Peter Holl: Alpenvereinsführer Ankogel- und Goldberggruppe. Bergverlag Rudolf Rother, München 1986. ISBN 3-7633-1247-1. Randzahl 2146