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Neuberger Teilungsvertrag#

Am 25. 9. 1379 teilten die Herzöge Albrecht III. und Leopold III. in einem im Kloster Neuberg an der Mürz (Steiermark) geschlossenen Vertrag ihre Besitzungen. Albrecht III. erhielt Österreich unter und ob der Enns (ohne Wiener Neustadt und die Grafschaft Pitten, aber mit Steyr und dem Salzkammergut), Leopold III. die Steiermark (mit dem Gebiet von Wiener Neustadt), Kärnten, Krain, die Windische Mark, Istrien, Tirol und die Vorlande.

Damit wurden 2 habsburgische Linien (Albertinische Linie, Leopoldinische Linie) begründet; die Vereinigung aller Besitzungen erfolgte erst wieder 1493 durch Maximilian I.

Weiterführendes#

Literatur#

  • E. von Schwind, A. Dopsch, Ausgewählte Urkunden zur Verfassungsgeschichte der Deutsch-österreichischen Erblande im Mittelalter, 1895, Neudruck 1968
  • Schatz und Schicksal, Ausstellungskatalog, Mariazell-Neuberg an der Mürz 1996