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Wegscheider, Rudolf von#

* 8. 10. 1859, Nagybecskerek (Groß Betschkerek, heute Zrenjanin/Serbien)

† 18. 1. 1935, Wien


Chemiker


Rudolf Wegscheider
R. Wegscheider. Foto, um 1925
© Bildarchiv d. ÖNB, Wien, für AEIOU
Wegscheider Rudolf
Büste von Heinrich Zeta
Universität Wien, Arkadenhof
© Rainer Lenius
Rudolf von Wegscheider studierte in Wien Chemie und beschäftigte sich insbesondere mit der Energetik chemischer Reaktionen.

1891 habilitierte er sich für physikalische Chemie und wurde 1902 zum o. Professor an der Universität Wien ernannt. 1904 wurde er Präsident des "Vereins österreichischer Chemiker" und danach auch Ehrenpräsident.

Auf seine Initiative hin wurde das Chemische Institut der Universität gebaut. Er entwickelte die Theorie der chemischen Reaktionsgeschwindigkeit, seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen umfassen das gesamte Gebiet der physikalischen Behandlung chemischer Probleme.


Er erhielt ein Ehrengrab auf dem Grinzinger Friedhof (Gr.12/4/4).

Im Arkadenhof der Universität Wien ist seine Büste von Heinrich Zeta zu sehen.

Werke (Auswahl)#

Wegscheider Rudolf, Ehrengrab
Ehrengrab
Grinzinger Friedhof
© Rainer Lenius
  • Über Derivate und Constitution der Opiansäure und Hemipinsäure, 1882
  • Über die Dissociation der Gase, 1899
  • Über die allgemeine Form der Gesetze der chemischen Kinetik homogener Systeme, 1900
  • Über radioaktive Substanzen, 1905
  • Zur Kinetik der Reaktionen mit Elektrolyten, 1917

Quellen#

  • AEIOU
  • F. Czeike: Historisches Lexikon Wien
  • 635 Jahre Universität Wien

Literatur#

  • R. Wegscheider, Festschrift zum 70. Geburtstag, 1929



Redaktion: R. Lenius, I. Schinnerl