unbekannter Gast
vom 24.01.2017, aktuelle Version,

Ödenburger Eimer

Der Ödenburger Eimer, auch in der Schreibweise Oedenburger Eimer, war ein österreich-ungarisches Volumenmaß für Wein und Branntwein. Das Maß war regional unterschiedlich und machte auch einen Unterschied bei Branntwein. Neben diesem Eimer gab es noch den Niederungarischen (2868 Pariser Kubikzoll) und den Oberungarischen Eimer (3824 Pariser Kubikzoll), den Preßburger, den Pester und den Osner Eimer (60 Halbe (Wiener)).

  • 1 Ödenburger Eimer = 84 Halbe = 80 Halbe (ohne Hefe) = 3566,7 Pariser Kubikzoll = 70,75 Liter (70,014 Liter[1]; 71,075 Liter[2]; 71,266 Liter[3])

Im Vergleich mit dem Wiener Eimer waren 5 Wiener gleich 4 Ödenburger.

Literatur

  • Johann Jakob Heinrich Czikann, Franz Gräffer: Österreichische national Enzyklopädie. Band 2, Friedrich Beck'schen Universitäts-Buchhandlung, Wien 1835, S. 158.
  • Christian Carl André: Kaisertum Österreich. Verlag des Geographischen Institut, Weimar 1813, S. 280.

Einzelnachweise

  1. Pierer's Universal-Lexikon. Band 1. Altenburg 1857, S. 245.
  2. Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 1, Leipzig 1905, S. 232.
  3. Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon. Band 1, Leipzig 1911, S. 29.