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vom 18.02.2018, aktuelle Version,

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1980/81

Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1980/81
1979/80
1981/82

Die österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1980/81 war die neunte Meisterschaft im österreichischen Frauenfußball nach der 35-jährigen Pause zwischen 1938 und 1972. Sie bestand aus der zwölften Auflage einer höchsten Spielklasse (Damenliga Ost – 1. Leistungsstufe) sowie einer zweiten Auflage einer zweithöchsten Spielklasse (Damenliga Ost 2. Leistungsstufe) und wurde vom Wiener Fußball-Verband veranstaltet.

Erste Leistungsstufe – Damenliga Ost

Damenliga Ost 1980/81
Meister USC Landhaus (4. Titel)
Absteiger SV Elektra Wien
Mannschaften 6
Spiele 60
Tore 230   3,83 pro Spiel)

Modus

Jeder spielte gegen jeden viermal in insgesamt 20 Runden. Ein Sieg wurde mit zwei Punkten belohnt, ein Unentschieden mit einem Zähler.

Saisonverlauf

Die Liga setzte sich wie im Vorjahr aus sechs Vereinen zusammen. Statt des LUV Graz war in dieser Saison allerdings die Union Kleinmünchen vertreten. Meister wurde der USC Landhaus, der damit seinen vierten Titel gewann. Der 1. DFC Leoben musste trotz letzten Ligaplatz nicht absteigen.

Abschlusstabelle

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. USC Landhaus (C) 20 13 4 3 053:120 +41 30
2. ESV Ostbahn XI 20 12 2 6 049:320 +17 26
3. SV Aspern 20 11 1 8 038:280 +10 23
4. SV Elektra Wien (M) 20 7 4 9 035:320 +3 18
5. Union Kleinmünchen (N) 20 6 5 9 036:410 −5 17
6. 1. DFC Leoben 20 1 4 15 019:850 −66 06
Stand: Endstand. Quelle: RSSSF[1], Union Kleinmünchen[2]
Legende für die Damenliga Ost
  • Österreichischer Meister
  • Auflösung der Frauenabteilung
  • (M) Österreichischer Fußball-Frauenmeister 1979/80
    (C) ÖFB-Ladies-Cup-Sieger 1979/80
    (N) Neuaufsteiger der Saison 1979/80
    Aufsteiger
    • Damenliga Ost (2. LSt.): DFC Alland/Brunn
    • Steiermark: LUV Graz

    Zweite Leistungsstufe – Damenliga Ost

    Modus

    Jeder spielte gegen jeden zweimal in insgesamt 16 Runden. Ein Sieg wurde mit zwei Punkten belohnt, ein Unentschieden mit einem Zähler.

    Saisonverlauf

    Die Liga setzte sich aus gegenüber dem Vorjahr, indem sieben Vereine teilnahmen, aus neun Klubs zusammen. Nicht dabei waren heuer der ASV Unterwaltersdorf und der USC Halbturn. Dafür waren mit dem SC Lanzenkirchen, dem 1. SC Sollenau, dem SV Baden und SV Großfeldsiedlung vier neue Klubs vertreten. Meister wurde die SG Alland/Brunn, die damit in der nächsten Saison in der höchsten Leistungsstufe vertreten sein wird.

    Abschlusstabelle

    Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis:

    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. SG Alland/Brunn 16 16 0 0 112:600 +106 32
    2. USC Landhaus II 16 12 1 3 057:120 +45 25
    3. ASV 13 Wien 16 7 4 5 042:180 +24 18
    4. KSV Wiener Berufsschulen 16 8 1 7 052:280 +24 17
    5. SV Aspern II 16 7 2 7 047:370 +10 16
    6. SC Lanzenkirchen (N) 16 6 2 8 027:410 −14 14
    7. 1. SC Sollenau (N) 16 5 1 10 022:400 −18 11
    8. SV Baden (N) 16 4 3 9 024:500 −26 11
    9. SV Großfeldsiedlung (N) 16 0 0 16 003:154 −151 00
    Stand: Endstand.
    Legende für die Damenliga Ost
  • Meister und Aufstieg in die Frauen-Bundesliga der Saison 1981/82
  • Auflösung der Frauenabteilung
  • (A) Absteiger der Saison 1979/80
    (N) Neueinsteiger der Saison 1979/80
    Aufsteiger
    • Burgenland: USC Halbturn
    • Niederösterreich: SC Katzelsdorf , SC Wullersdorf
    • Wien: keiner

    Siehe auch

    Einzelnachweise

    1. RSSSF, Austria - List of Women Final Tables, Saison 1972/73 – 2004/05, 1980/81. In: rsssf.com. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
    2. Union Kleinmünchen, Bundesliga, Archiv, Saison 1980/81. In: frauenfussball.at (web.archive.org). Abgerufen am 25. August 2017.