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vom 27.03.2018, aktuelle Version,

Österreichische Gesellschaft für Psychologie

Österreichische Gesellschaft für Psychologie
(ÖGP)
Zweck: Wissenschaftliche Gesellschaft für Psychologie
Vorsitz: Aljoscha Neubauer
Gründungsdatum: 1993
Sitz: Wien
Website: www.oegp.net

Die Österreichische Gesellschaft für Psychologie (ÖGP) ist die Vereinigung der in Forschung und Lehre tätigen Psychologinnen und Psychologen Österreichs.

Die ÖGP (gegründet 1993 in Wien[1]) unterhält Kooperationen mit den wissenschaftlichen Schwestergesellschaften des deutschen Sprachraums (Deutsche Gesellschaft für Psychologie und Schweizerische Gesellschaft für Psychologie) und ein Föderationsabkommen mit dem größten berufspraktischen Verband, dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP). Sie ist Mitglied der International Union of Psychological Science (IUPsyS) und veranstaltet mit der seit 1994 zweijährlich stattfindenden Wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie den größten regelmäßigen Fachkongress des Landes.

Vor 1993 waren die in der Wissenschaft tätigen österreichischen Psychologen vor allem in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie organisiert, die sich als deutschsprachige Fachgesellschaft verstand (so fanden deren Kongresse auch in Salzburg, Wien und Zürich statt). Nachdem, vor allem in Verbindung mit der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten, diese Gesellschaft sich stärker auf Entwicklungen in Deutschland konzentrierte, erfolgte die Differenzierung, wobei Doppelmitgliedschaften nach wie vor häufig sind.

Im Laufe ihres Bestehens hat sich die ÖGP wiederholt an Öffentlichkeit und Politik gewandt (auch auf dem Wege über die Österreichische Universitätenkonferenz, vormals Rektorenkonferenz), um auf die missliche Lage des „Massenfachs“ Psychologie an den österreichischen Universitäten aufmerksam zu machen.

Präsidenten der ÖGP

Wissenschaftliche Tagungen

  • 1994: St. Georgen am Längsee – Herbert Janig
  • 1995: Wien – Brigitte Rollett
  • 1997: Salzburg – Heinz Wimmer
  • 1999: Graz – K. Wolfgang Kallus
  • 2002: Wien – Ilse Kryspin-Exner
  • 2004: Innsbruck – Eva Bänninger-Huber
  • 2006: Klagenfurt – Oliver Vitouch
  • 2008: Linz – Bernad Batinic & Wolfgang Wagner
  • 2010: Salzburg – Christian Allesch, Urs Baumann & Florian Hutzler
  • 2012: Graz – Martin Arendasy & Martina Feldhammer
  • 2014: Wien – Arnd Florack, Christian Korunka & Claus Lamm
  • 2016: Innsbruck – Eva Bänninger-Huber
  • 2018: Linz – Bernad Batinic

Einzelnachweise

  1. siehe Rollett und Allesch: Vereinsgeschichte (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oegp.net