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vom 19.04.2018, aktuelle Version,

Özcan Arkoç

Özcan Arkoç
Personalia
Geburtstag 2. Oktober 1939
Geburtsort Hayrabolu, Provinz Tekirdağ, Türkei
Größe 182 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
0000–1954 Vefa Istanbul
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1954–1958 Vefa Istanbul
1958–1962 Fenerbahçe Istanbul 138 (0)
1962–1964 Beşiktaş Istanbul 54 (0)
1964–1967 FK Austria Wien 113 (0)
1967–1975 Hamburger SV 159 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1956–1958 Türkei U-18 13 (0)
1962 Türkei U-21 1 (0)
1957–1962 Türkei A2 5 (0)
1962–1973 Türkei 9 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1976–1977 Hamburger SV II
1977–1978 Hamburger SV
1979 Wormatia Worms
1979 Holstein Kiel
1983–1984 Kocaelispor
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Özcan Arkoç (* 2. Oktober 1939 in Hayrabolu, Provinz Tekirdağ) ist ein ehemaliger türkischer Fußballtorwart und -trainer. Sein Fußballername war (und ist) Özcan, seit dieser Vorname zu Beginn seiner Zeit in Österreich durch ein Missverständnis für den Nachnamen gehalten wurde.[1]

Spielerkarriere

Özcan begann seine Laufbahn als Jugendspieler in der Türkei bei Vefa Istanbul. Darauf spielte er in der ersten türkischen Liga, der heutigen Süper Lig, bei Fenerbahçe Istanbul (1958–1962) und Beşiktaş Istanbul (1962–1964). In diesem Zeitraum absolvierte er auch seine neun A-Länderspiele. Sein Debüt in der türkischen Nationalmannschaft gab er kurz nach seinem 19. Geburtstag am 28. Oktober 1958 beim 1:1-Unentschieden gegen Belgien. 1964 wechselte er nach Österreich zu FK Austria Wien in die 1. Bundesliga. Von 1967 bis 1975 spielte er dann als Torwart beim Hamburger SV in der deutschen Bundesliga. Er war bis 1974 der Stammtorhüter des Vereins, bis er von Rudi Kargus abgelöst wurde. Beim Hamburger SV absolvierte er 159 Bundesliga- und insgesamt 207 Pflichtspiele.

Trainerkarriere

Nach Ende seiner Spielerkarriere arbeitete er von 1976 bis 1977 als Assistenztrainer beim Hamburger SV. Ab dem 13. Spieltag am 29. Oktober 1977 löste er den zu Saisonbeginn mit großen Hoffnungen angeheuerten „Paradiesvogels unter den Trainern“ Rudi Gutendorf als Cheftrainer ab, dessen Scheitern seinerzeit auch als Scheitern des Generalmanagers Peter Krohn gedeutet wurde. Özcan erreichte in seiner ersten Trainersaison den 10. Tabellenplatz mit acht Siegen in 22 Spielen. Zur darauf folgenden Saison wurde er durch den Startrainer Branko Zebec ersetzt, der den HSV zur ersten Meisterschaft seit 1960 führte.

Bei seinen weiteren Trainerstationen bei den Zweitligisten Wormatia Worms und Holstein Kiel wurde er vorzeitig entlassen. Auch in der Türkei konnte er keine größeren Erfolge als Trainer erzielen. Özcan Arkoç ist seit 1980 eingebürgert[2] und lebt in Norderstedt.

Erfolge

als Spieler

Trivia

Am 1. Spieltag der Saison 1967/68 war Özcan der erste Bundesligaspieler überhaupt, der ausgewechselt wurde (wegen einer Verletzung). Der „12. Mann“ war erst ab jener Saison erstmals zugelassen.

Verweise

  1. Özcan Arkoç lieferte im kicker Nr. 31/2014 auf Seite 55 selbst diese Erklärung.
  2. ebenda