unbekannter Gast
vom 13.03.2018, aktuelle Version,

Achim Hölter

Achim Hermann Hölter (* 8. Juli 1960 in Dülken) ist ein deutscher Komparatist und Literaturwissenschaftler.

Leben

Achim Hölter (2010)

Nach dem Studium der Germanistik, Mediävistik, Philosophie, Allgemeinen Literaturwissenschaft und Romanistik in Wuppertal und Düsseldorf war Hölter Assistent an der Bergischen Universität Wuppertal. 1988 erfolgte seine Promotion mit der Arbeit: Ludwig Tieck. Literaturgeschichte als Poesie, 1993 seine Habilitation mit der Schrift Die Invaliden. Die vergessene Geschichte der Kriegskrüppel in der europäischen Literatur bis zum 19. Jahrhundert.

1994–95 hatte er eine Professurvertretung an der Ruhr-Universität Bochum inne, von 1995 bis 1997 war er Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Bonn. Von 1997 bis 2009 war Hölter Universitätsprofessor für Komparatistik an der Universität Münster, seit September 2009 ist er Universitätsprofessor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien.[1]

Forschungsschwerpunkte

  • Europäische Romantik
  • Themen- und Diskursforschung
  • Kunst- und Literaturgeschichtsschreibung
  • Ritualisierungen in und um die Literatur
  • Ästhetische Selbst- bzw. Metareferenz
  • Vollständigkeit in der Kunst
  • Künstevergleich
  • Comics
  • Internationale Rezeptionsforschung
  • Kanonforschung
  • Bibliotheken in der Literatur
  • Mehr- und Vielsprachigkeit in der Vergleichenden Literaturwissenschaft

Forschungsprojekte

  • Ludwig Tieck’s Library. Anatomy of a Romantic and Comparatist Book Collection
  • Reallexikographie der Literaturwissenschaft
  • The Many Texts of Literary History

Mitgliedschaften und Funktionen sowie Ernennungen

in wissenschaftlichen Gesellschaften
in sonstigen Vereinen

Werke (Auswahl)

als Autor
  • Die Bücherschlacht. Ein satirisches Konzept in der europäischen Literatur. Aisthesis Verlag, Bielefeld 1995 (Aisthesis Essay; 5), ISBN 3-89528-115-8.
  • Die Invaliden. Die vergessene Geschichte der Kriegskrüppel in der europäischen Literatur bis zum 19. Jahrhundert. Metzler, Stuttgart 1995 (zugl. Habilitationsschrift, Universität Wuppertal 1993), ISBN 3-476-01273-5.
  • Ludwig Tieck. Literaturgeschichte als Poesie. Winter, Heidelberg 1989 (zugl. Dissertation, Universität Wuppertal 1987), ISBN 3-533-04219-7.
  • Frühe Romantik - frühe Komparatistik gesammelte Aufsätze zu Ludwig Tieck. Lang, Frankfurt a. M., Berlin, Bern [u. a.] 2001 (Helicon; 27), ISBN 3-631-37100-4.
als Herausgeber

Einzelnachweise

  1. CV auf der Website der Universität Wien