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vom 16.11.2015, aktuelle Version,

Adele Moroder

Erzählungen Adele Moroders mit Illustrationen von Egon Moroder Rusina

Adele Moroder Lenèrt (* 17. Dezember 1887 in St. Ulrich in Gröden; † 11. Februar 1966 in St. Ulrich) war eine ladinische Schriftstellerin.

Biographie

Die Tochter von Franz Moroder war verheiratet mit dem entfernt verwandten Bildhauer Ludwig Moroder. Ihr gemeinsamer Sohn Alex Moroder (1923–2006) machte sich für den Erhalt von ladinischer Sprache und Brauchtum stark.

Adele Moroder veröffentlichte alte Überlieferungen und Erzählungen in ladinischer Sprache in der Zeitschrift Nos Ladins und im Grödner Hauskalender Calender de Gherdeina. Sie hinterließ rund 70 volkstümliche Erzählungen, die sie auch in der Rai Ladinia in ladinischer Sprache vortrug.

Adele Moroder erzählt auf Ladinisch von ihren Großeltern Vinzenz Moroder und Moidl dl Pech zu Scurcià

Bibliographie

  • Calender de Gherdeina. Union di Ladins de Gherdeina St. Ulrich. Jahrgang 1959, S. 68; 1962, S. 42: 1963, S. 37, 53, 62; 1964, S. 2–26, 54; 1965, S. 81; 1966, S. 41, 97, 98 (Ladinisch).
  • Stories de Anda Adele Moroder de Lenèrt. Mit 7 Illustrationen von Egon Moroder Rusina. Herausgeber: Union di Ladins de Gherdeina. St. Ulrich 1990 (Ladinisch).

Literatur

  • Komitee für die Drucklegung des Moroder-Stammbuches: Die Moroder, Ein altladinisches Geschlecht aus Gröden-Dolomiten vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Ursprung – Geschichte – Biographien – Anhang. Beitrag zur tirolischen Familienforschung. Eigenverlag, St. Ulrich in Gröden 1980, S. 274–275.
  • Rut Bernardi, Paul Videsott: Geschichte der ladinischen Literatur. Bozen-Bolzano University Press 2013, ISBN 978 88 6046 060 8. S. 578–581.
  • Tonarchiv von Radio Ladin de Gherdeina. Museum Gröden St. Ulrich in Gröden.