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vom 30.11.2016, aktuelle Version,

Adolf Mathis

Adolf Mathis (* 22. Mai 1938 in Oberrickenbach) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer.

Leben

Adolf «Dölf» Mathis wuchs als ältester Sohn mit sechs Geschwistern auf der Liegenschaft Fell auf. Die Schule besuchte er in seinem Heimatdorf. Mit 15 Jahren gewann Mathis den Slalom beim Nidwaldner Verbandsrennen.

Im August 1964 wurde Adolf Mathis zum Wildhüter des Kantons Nidwalden gewählt.

Ski-Karriere

Als 17-Jähriger errang er in seinem ersten internationalen Einsatz einen Erfolg: Beim Internationalen FIS-Juniorenrennen 1955 in Innsbruck sicherte er sich die ersten Ränge im Slalom und in der Kombination gegen eine starke Konkurrenz, unter der sich auch Karl Schranz befand. Danach gewann er an den Junioren-Schweizermeisterschaften 1956 in Gstaad den Slalom und den Riesenslalom.

Slalom

1958 wurde er an der Weltmeisterschaft in Bad Gastein Sechster im Slalom.

1959 nahm Mathis an den Schweizer Meisterschaften in Engelberg Georges Schneider den Slalomtitel ab, den er dann bis 1964 sechsmal in Folge verteidigte. In den Jahren 1960 und 1964 wurde er vom nationalen Verband für die Olympischen Spiele in Squaw Valley und Innsbruck nominiert. In Squaw Valley 1960 wurde er 15. im Slalom. In Innsbruck 1964 gehörte Mathis zu den Favoriten. Im ersten Slalomlauf erkämpfte er sich den fünften Rang. Nach dem zweiten Lauf belegte er den sechsten Rang und gewann damit ein Olympisches Diplom.

1961 belegte er hinter Pepi Stiegler den zweiten Rang am Lauberhornslalom im Berner Oberland. Ein Jahr darauf gewann er dieses Rennen. 1963 erreichte er am Slalom in Kitzbühel den dritten Rang.

1973 wurde er im militärischen Dreikampf (Schiessen, Riesenslalom und Langlauf) Schweizer Meister.

Auszeichnungen