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vom 28.04.2020, aktuelle Version,

Adriana Pasquali

Adriana Pasquali (* 5. Juni 1928 in Padua; † 22. April 2020 in Bozen) war eine italienische Rechtsanwältin und Politikerin.

Biographie

Pasquali schloss ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bologna 1949 im Alter von 21 Jahren mit der laurea ab.[1] Beruflich war sie als Rechtsanwältin in Bozen tätig. Von 1984 bis 1985 war sie Präsidentin der Bozner Berufskammer der Rechtsanwälte, von 1986 bis 1989 Präsidentin der regionalen Kammer der Strafverteidiger und von 1987 bis 1992 im nationalen Leitungsausschuss der Vereinigung der Kammern der Strafverteidiger aktiv. Pasquali war Mitglied des neofaschistischen Movimento Sociale Italiano,[2] sowie ab 1995 in dessen gemäßigterer Nachfolgepartei, der Alleanza Nazionale.[3] 1996 wurde sie als Vertreterin der Mitte-rechts-Koalition im Einerwahlkreis Bozen-Leifers in den italienischen Senat gewählt, dem sie bis 2001 als Fraktionsmitglied der Alleanza Nazionale angehörte.

Literatur

  • Luigi Ruggera: Adriana Pasquali, addio alla prima donna avvocato. In: Corriere dell’Alto Adige, 23. April 2020.
  • Südtiroler Landtag (Hrsg.): Frauen und Politik. Bozen 2003, S. 75 (PDF, 411 kB)

Einzelnachweise

  1. Bolzano, addio all'avvocatessa Adriana Pasquali. Alto Adige, 22. April 2020, abgerufen am 22. April 2020.
  2. L’ex segretario al giudice: 'False le accuse sulle armi'. La Repubblica, 4. Juli 1991, abgerufen am 22. April 2020.
  3. Markus K. Grimm: Die problematische Neuerfindung der italienischen Rechten: Die Alleanza Nazionale und ihr Weg in die Mitte. Springer VS: Wiesbaden 2016. ISBN 978-3-658-12565-3, S. 395.