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vom 28.03.2018, aktuelle Version,

Afro-Asiatisches Institut

Das Afro-Asiatische Institut (AAI) wurde 1959 von Kardinal Franz König in Wien gegründet. Bis zu seiner Schließung 2016 war es sowohl ein entwicklungspolitisches Bildungshaus als auch ein Ort der Begegnung der Kulturen und Religionen. Zuletzt hatte es die Organisationsform einer kirchlichen Stiftung mit Öffentlichkeitsrecht.

Ziel der inhaltlichen Arbeit des Hauses war es, Menschen aus „Ländern des Südens“ die Möglichkeit zu geben, sich, ihre Kultur, ihr Land und ihre Lebensweise zu präsentieren und dann in einen „Dialog in Augenhöhe“ zu treten.

Im Afro-Asiatischen Institut in Wien-Alsergrund gibt es einen hinduistischen Gebetsraum, 1980 der erste seiner Art in Österreich[1], sowie eine Moschee und eine christliche Kapelle. Ein Studentenwohnheim mit Mensa, Café, Studiersaal und Veranstaltungsräume bietet „Heimat auf Zeit“ für junge Menschen aus aller Welt. Der hauseigene Verlag aa-infohaus bietet Menschen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, zu ihren Themen zu publizieren.[2]

Afro-Asiatische Institute gibt es mittlerweile neben Wien auch in Salzburg und Graz. Das Grazer Institut veranstaltet seit 1997 in Räumen der Karl-Franzens-Universität Graz den Multikultiball, der zu einem Höhepunkt der Grazer Ballsaison geworden ist.[3]

Einzelnachweise

  1. Aswattha-Forum & Hindu Gemeinschaft. (Memento des Originals vom 12. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aswatthaforum.net Link: Geschichte.
  2. aa-infohaus
  3. KulturServerGraz: 10. Multikultiball. (Memento des Originals vom 8. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturserver-graz.at