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vom 19.05.2018, aktuelle Version,

Aggenstein

Aggenstein
Blick von der Sebenalm zum Aggenstein

Blick von der Sebenalm zum Aggenstein

Höhe 1986 m ü. A.
Lage Grenze Bayern, Deutschland / Tirol, Österreich
Gebirge Tannheimer Berge, Allgäuer Alpen
Dominanz 1,8 km Brentenjoch
Schartenhöhe 266 m Einschartung zum Brentenjoch
Koordinaten 47° 32′ 13″ N, 10° 33′ 29″ O
Aggenstein (Bayern)
Aggenstein
Gestein Hauptdolomit aus der triaszeitlichen Lechtaldecke
Normalweg Von Grän-Enge über die Bad Kissinger Hütte

Der Aggenstein ist ein 1.986 Meter (nach deutscher Vermessung: 1985 m ü. NHN[1]) hoher Berg in den Allgäuer Alpen an der Grenze von Deutschland und Österreich. Dort befindet er sich im bayerischen Teil der Tannheimer Berge wenige Kilometer südlich von Pfronten (Landkreis Ostallgäu).

Lage und Umgebung

Die Schartenhöhe des Aggensteins beträgt mindestens 266 Meter[2], seine Dominanz 1,8 Kilometer, wobei jeweils das Brentenjoch Referenzberg ist.

Routen zum Gipfel

Von Grän:

  • Grän-Enge, Parkplatz Lumberg – Seebach – Bad Kissinger Hütte – Gipfel (ca. 2,5 Stunden)
  • Grän-Enge, Parkplatz Lumberg – Seebach – Seebenalpe – Tannheimer Höhenweg – Bad Kissinger Hütte – Gipfel (ca. 3 Stunden)
  • Grän – Füssener Jöchl – Tannheimer Höhenweg – Bad Kissinger Hütte – Gipfel (ca. 4,5 Stunden, Seilbahnunterstützung möglich)

Von Pfronten:

  • Pfronten, Breitenbergbahn Talstation – Hochalpforstweg – Platte – Böser Tritt – Bad Kissinger Hütte – Gipfel (ca. 3 Stunden, Seilbahnunterstützung möglich)
  • Pfronten, Breitenbergbahn Talstation – Reichenbachklamm – Platte – Böser Tritt – Bad Kissinger Hütte – Gipfel (ca. 3 Stunden)
  • Pfronten, Breitenbergbahn Talstation – Hochalpforstweg – Breitenbergbahn Bergstation – Hochalpe – Langer Strich – Gipfel (ca. 3,5 Stunden, Seilbahnunterstützung möglich)
  • Pfronten, Skizentrum – Tiroler Stadl – Daufa – OstlerhütteBreitenberg – Hochalpe – Langer Strich – Gipfel (ca. 4 Stunden)

Klettermöglichkeiten

  • Aggenstein Südwandplatten und anschließende Grate (Schwierigkeitsgrad II–VI, sehr gut versichert) [3]
  • Aggenstein Nord- und Westwand (III- – VIII-, selten begangen, oft nass und bröselig, oft schlecht abgesichert) [4]
  • Bad Kissinger Hütte: Klettergarten direkt bei der Hütte

Stützpunkte

Bilder

Literatur

Wanderführer

  • Gaby Funk: Allgäu – Höhenwege, Gipfelziele, Klettersteige. 2. Auflage. Bruckmann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7654-4194-3
  • Gaby Funk: Bergtouren für Langschläfer in den Allgäuer Alpen. 2. Auflage. J.Berg Verlag, München 2009, ISBN 978-3-7658-4201-6
  • Tobias Sessler: Bergwanderungen, Gipfelziele und Höhenwege in den Allgäuer Alpen: 60 Bergtouren vom Kleinwalsertal über Oberstdorf bis zum Tannheimer Tal . Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2643-8
  • Dieter Seibert: Allgäu (Band 2), Ostallgäu und Lechtal: 50 ausgewählte Tageswanderungen in den Gebieten um Füssen, Pfronten und Reutte sowie im Tannheimer Tal und im Lechtal. 7. Auflage. Bergverlag Rother, Oberhaching 2008, ISBN 3-7633-4259-1
  • Aggenstein. In: Peter Nowotny: Die schönsten Bergwanderungen im Allgäu – Bergtourenführer Allgäuer Alpen, AVA Verlag Allgäu, Kempten (S. 10–13), ISBN 3-924809-95-X

Kletterführer

  • Achim Pasold: Kletterführer alpin Allgäu: Inklusive Tannheimer Berge. 5. Auflage. Panico Alpinverlag, Köngen 2006, ISBN 3-926807-59-8

Kartenmaterial

  Commons: Aggenstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Bayerische Vermessungsverwaltung: BayernAtlas. Abgerufen am 18. April 2018.
  2. Genauer Wert nicht bekannt, angegebener Wert ist ein Mindestwert (kann bis um 19 Meter höher sein). Ermittelt wurde er aus dem Abstand der Höhenlinien (20 Höhenmeter) in einer topografischen Karte (Maßstab 1:25.000).
  3. Aggenstein Südwand, Abgerufen am 29. August 2013.
  4. Aggenstein Nordwand, Abgerufen am 29. August 2013.